Mehr Einwohner und mehr Gewerbesteuereinnahmen

von Redaktion

Bürgermeister Stefan Lederwascher berichtet bei Seniorennachmittag über Gemeindegeschehen

Flintsbach – Nach einem Jahr coronabedingten Ausfalls berichtete Erster Bürgermeister Stefan Lederwascher traditionell im Rahmen eines Seniorennachmittags im Pfarrheim St. Martin über das Gemeindegeschehen. Viele Seniorinnen und Senioren, liebevoll versorgt vom Organisationsteam der Pfarrgemeinde, lauschten aufmerksam seinen Ausführungen. Zu Beginn stellte er die Flintsbacher Einwohnerstatistik vor (aktuell 3234 Einwohner). Im Vergleich zur letzten Seniorenbürgerversammlung im Januar 2020 eine Zunahme von 74 Personen (0,2 Prozent).

Damit ist der Einwohnerzuwachs in Flintsbach doppelt so hoch wie in Bayern (0,1 Prozent), was für einen guten Wohnwert des Ortes spricht. Beachtenswert ist, dass derzeit 19 Prozent der Flintsbacher Bevölkerung über 66 Jahre alt sind. Eine Entwicklung, welche die Senioren besonders interessierte, waren es doch vor einem Jahr noch 18 Prozent. Hier zeigt sich die Auswirkung der Demografie.

Anschließend erläuterte Erster Bürgermeister Stefan Lederwascher die Gemeindeeinnahmen des vergangenen Jahres. Mit 1352000 Euro Gewerbesteuereinnahmen im Jahr 2021 hat die Gemeinde ein um 262000 Euro besseres Ergebnis erzielt als 2020. Dies deutet auf eine gut aufgestellte Gewerbestruktur hin. Das Jahr 2022 verläuft bisher mindestens auf Vorjahresniveau.

Immer wichtiger wird auch der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer. Auch hier bildet sich, unter anderem, der attraktive Standort von Flintsbach ab. Die positive Einnahmesituation, die auch weitere Steuern, zum Beispiel Grund- und Grunderwerbssteuer beinhaltet, ermöglicht es der Gemeinde, die Leistungen im Bereich Kinderkrippe, Kindergarten, Schule, Jugend- und Seniorenpolitik, Kanalisation, Straßenerneuerung, Breitbandversorgung und die sonstigen anfallenden Gemeindeleistungen zu bestreiten.

Mit Stolz blickt Bürgermeister Lederwascher auf die aufwendige Digitalisierung der Schule. Wenngleich der Freistaat Bayern 80 Prozent der förderfähigen Aufwendungen finanzierte, bleiben doch die nicht geringen Folgekosten an der Gemeinde hängen. „Wir sind jetzt auf einem Top-Stand“, meinte Lederwascher wörtlich. Weitere Themen waren die Zulaufstrecke zum Brennerbasistunnel (hier laufen die Bemühungen, die Verknüpfungsstelle unter dem Wildbarren zu installieren).

Breiten Raum der Ausführungen von Lederwascher nahm die Fertigstellung der Wasserleitung von Fischbach nach Oberflintsbach und die Erneuerung der durch den Ort führenden Staatsstraße 2089 ein.

Auch das Ehrenamt in Flintsbach hob er hervor und lobte besonders die hervorragende Arbeit aller Flintsbacher Vereine. Zum Schluss wies Lederwascher auf den Seniorenausflug nach Salzburg am 22. September hin und dankte für die gute Arbeit des Flintsbacher Helferkreises für Seniorenarbeit, voran mit Monika Jakobi und Elisabeth Weiß. Monika Jakobi bedankte sich für die aufschlussreichen Ausführungen des Ersten Bürgermeisters.

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