Schnaitsee – Bereits zum dritten Mal nahmen die Mitarbeiter der Gemeinde Schnaitsee an einer Fortbildung zum Thema „Cybersicherheit“ teil.
Die erfolgte Prüfung durch die unabhängige Behörde des Landesamts für Sicherheit und Informationstechnik (ISB) wurde von allen erfolgreich bestanden. Damit erreichte Schnaitsee das weiterentwickelte Sicherheitssiegel 2.0.
Zur Überreichung dieses Siegels war Claus Hofmann von der Behörde in Traunstein ins Schnaitseer Rathaus gekommen und übergab die entsprechende Urkunde.
Claus Hofmann lobte wörtlich: „In Schnaitsee wird dem Thema Cybersicherheit eine hohe und notwendige Bedeutung eingeräumt. Der verbesserte Schutz der Daten der Bürger steht hier im Vordergrund.“ Dazu sagte Hofmann auch, dass gerade wegen der aktuellen Lage viele Tätigkeiten vermehrt in die digitale Welt verlagert würden. Er mahnte: „Auch kriminelle Subjekte machen sich diese Situation zunutze und greifen speziell Behörden an. Hier hat Schnaitsee richtig gehandelt und ein Sicherheitskonzept mit Notfallinstruierungen erstellt.“
In Zusammenarbeit mit dem ISB wurden in Schnaitsee bekannte Schwachstellen direkt behoben und somit die Sicherheit im laufenden Prozess verbessert. Trotzdem warnte Hofmann: „Auch sämtliche technischen Maßnahmen können nicht gänzlich davor schützen, dass gefährliche E-Mails im Postfach landen. Umso wichtiger ist es, dass die Mitarbeiter für relevante Gefährdungen sensibilisiert werden.“
Josef Unterforsthuber