Amerang – Der Ameranger Gemeinderat gab in seiner jüngsten Sitzung einstimmig grünes Licht für die Entwurfsplanung zur Neuerschließung der Sportanlangen. Im Zuge der Ameranger Spange sollen die Sportanlagen künftig von der neuen Verbindungsstraße von Norden angefahren werden. Dafür wurden 115532 Euro veranschlagt. Nun liegt ein Angebot für die Bauleistungen über 158752 Euro vor. Darin enthalten ist die Herstellung der Parkflächen in Mineralbeton für 26000 Euro.
Handarbeit
wäre zu teuer
Laut Anbieter ist die Ausführung, insbesondere im südlichen Planungsbereich der Stellplätze entlang der bestehenden Zufahrt wegen des Zuschnitts und des angrenzenden Bestandes überwiegend nur in Handarbeit möglich. „Eine beträchtliche Summe“, fand der Gemeinderat und beschloss einstimmig, den Umfang der Maßnahme auf den Bereich von der Abzweigung der Spange bis auf Höhe der südlich des Skaterplatzes vorgesehenen zentralen Stellplatzflächen zu reduzieren.
Hierdurch entfielen, laut Auskunft der anbietenden Firma, auf einer Länge von etwa 90 Metern teilweise die, in Handeinbau zu bearbeitenden Bankett- und Stellplatzflächen. Dies lasse eine deutliche Aufwandsminderung erwarten. Somit soll nur die Zufahrt von der Spange bis zu den Parkplätzen teilweise verbreitert und neu asphaltiert werden. Die bestehende Straße wird vorerst belassen.
Die Parkplätze werden nur im nördlichen Bereich zwischen Skateranlage und Stockschützen sowie zwischen Bikepark und Spange erneuert.
Die vorhandenen südlichen Stellplätze zwischen Sportheim und Stockschützen bleiben wie sie sind und werden mit Mineralbeton neu angelegt, damit doppelreihiges Parken möglich wird. Der Skaterplatz soll von der Maßnahme unberührt bleiben.
Weg für Fußgänger und Radfahrer
Der südliche Verlauf könnte aus Sicht des Rats in die geplante Erschließung des Baugebiets Vodermaier-Garten einbezogen werden. Damit wäre die bestehende Anbindung der Sportplatzzufahrt an die Frabertshamer Straße (St2360) voraussichtlich zurückzubauen beziehungsweise als Weg für Fußgänger und Radfahrer an die künftige, zum Kinderhaus führende Ortsstraße anzubinden und dementsprechend umzubauen.