Kiefersfelden – Bei Grenzkontrollen auf der A93 stoppten Bundespolizisten einen Pkw mit italienischem Kennzeichen. Der Italiener am Steuer des Wagens konnte sich ordnungsgemäß ausweisen. Die beiden anderen Insassen hatten hingegen nicht die erforderlichen Papiere dabei. Eigenen Angaben zufolge handelt es sich bei dem 29-jährigen Fahrer um den Arbeitgeber der Marokkaner. Bei der Durchsuchung entdeckten die Beamten über 11000 Euro Bargeld, versteckt in seinen Shorts. Angeblich wollte der Italiener damit Waren für sein Geschäft in Südtirol erwerben. Woher das Geld stammt, soll in einem Clearing-Verfahren beim Zollfahndungsamt in München geklärt werden.
Laut Polizei wird der 29-Jährige voraussichtlich bald mit einem Strafverfahren wegen Einschleusens von Ausländern rechnen müssen. Seinen 29 und 30 Jahre alten Mitfahrern wurde die Einreise verweigert. Sie mussten das Land in Richtung Österreich verlassen.