Letzte Möglichkeit

von Redaktion

Präsentation von Kunstwerken endet am 19. August

Eggstätt – Nur noch wenige Tage läuft die Ausstellung über Leben und Werk der vor 100 Jahren in Eggstätt geborenen Künstlerin Christine Stadler. Sakraler und säkularer Kunst war sie gleichermaßen zugetan, und das nicht nur in und für ihre Heimat, sondern auch weit darüber hinaus.

So zieren ihre Betonreliefs die Wände der Münchener U-Bahnhöfe Bonner Platz und Petuelring. Den Geschwistern Scholl widmete sie zwei Denkmäler. Kardinal Julius Döpfner betete vor ihrem bronzenen Tischkreuz vor seiner Tagesarbeit, wie Dr. Hans Rohrmann von der Hauptabteilung Kunst beim Erzbischöflichen Ordinariat München bei der Eröffnung der Ausstellung anmerkte.

Stadler, die nach einer Bildhauerlehre an der Akademie der bildenden Künste in München studierte und später Meisterschülerin bei Anton Hiller wurde, erhielt zahlreiche Auszeichnungen: Nun wird die Künstlerin anlässlich ihres 100. Geburtstags in einer Ausstellung in ihrem Geburtsort gewürdigt. Die Gemeinde und Julia Hausmann von der Tourist-Info haben in enger Zusammenarbeit mit den Nachfahren der Künstlerin sowie mit Kreisheimatpfleger Karl Aß und dem Kulturreferent des Landkreises, Christoph Maier-Gehring, ausgewählte Stücke zusammengetragen und kuratiert.

In der Pfarrkirche St. Georg hat die Eggstätter Künstlerin Ambo, Altar, Kerzenständer und Taufstein geschaffen. Die Stelen rund um den Taufstein, das Kreuz auf dem Marienaltar oder die Pietà vor den Kerzen zeugen ebenfalls von ihrer Schaffenskraft.

Besucher können zudem in die Arbeitswelt der Eggstätter Künstlerin eintauchen und Teile ihres Ateliers besichtigen. Die Ausstellung in Eggstätt ist noch bis Freitag, 19. August, geöffnet. Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr, Montag und Donnerstag von 15 bis 17 Uhr. Mehr Infos unter www.eggstaett.de. elk

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