Bad Endorf – Kurz vor seinem 85. Geburtstag verstarb Heinz Böhm nach langer schwerer Krankheit im Kreis seiner Familie.
Heinz Böhm wurde in Eger im Sudetenland als erstes Kind seiner Eltern Maria und Hans Böhm geboren. Als Heimatvertriebene kam die Familie 1946 ins Lager nach Rosenheim. Mit drei Brüdern und einer Schwester wuchs er auf und besuchte in Schwabering die Schule. Anschließend machte er eine Lehre zum Kunst- und Bauschlosser. Bis zu seinem Vorruhestand arbeitete er als Vorarbeiter bei der Firma Arnold und Richter Scheinwerfertechnik.
1963 heirateten Heinz Böhm und Finni Wiebel in Stephanskirchen. Die Familie wohnte mit ihrer Tochter Christine eine Zeit in Rankham und in Untershofen, bis sie 1980 ins eigene Haus in Rankham einzogen. Zwei Enkel und zwei Urenkel vergrößerten die Familie, die sein ganzer Stolz war. Böhm war ein großer Fußball-Fan und begeistert vom Tischtennis.
Die vergangenen zehn Jahre kämpfte er gegen verschiedene Krebsleiden. Sein Ziel 100 Jahre alt zu werden, wie seine Oma die 112 wurde, war ihm nicht vergönnt. Auf dem Friedhof in Stephanskirchen fand er seine letzte Ruhestätte, zu der ihn eine große Trauergemeinde begleitete. Pfarrer Dr. Lothar Katz zelebrierte die Eucharistiefeier, die der Kirchenchor musikalisch umrahmte. Der Schnupfclub, wo er Gründungsmitglied war, der Veteranenverein Schwabering und Stephanskirchen sowie die Sterbekasse Bad Endorf nahmen von ihrem Vereinsmitglied im Rahmen der Beisetzung Abschied.amf