„Bauland ist kostbar“

von Redaktion

Gemeinderat Amerang diskutiert neue Bodenrichtwerte

Amerang – Die gemeindlichen Bodenrichtwerte sind auch im Gemeindebereich Amerang im vergangenen Jahr durchschnittlich um 15 bis 20 Prozent gestiegen. „Bauland ist kostbar“, stellte Bürgermeister Konrad Linner (Gemeindeliste Amerang) in öffentlicher Sitzung bei der Information des Gemeinderats über die neuen Bodenrichtwerte fest. Sie hat, wie berichtet, der Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Landkreis Rosenheim bekannt gegeben.

Bodenrichtpreise
erhöhen sich bis
zu 20 Prozent

Für den Gemeindebereich ergeben sich gegenüber der letzten Anpassung zum 31. Dezember 2020 durchgehend deutliche Erhöhungen. Im Schnitt ist eine Steigerung zwischen 15 und 20 Prozent festzustellen, war in der jüngsten öffentlichen Sitzung des Gremiums zu hören. Linner wies darauf hin, dass die Bodenrichtwerte kostenpflichtig beim Gutachterausschuss im Landratsamt Rosenheim zu erfragen sind. Eine Aushändigung an Dritte durch die Gemeindeverwaltung sei unzulässig.

Platz sieben im
Ranking der Landkreiskommunen

Die nächste Anpassung ist zum 1. Januar 2024 vorgesehen. Laut Linner müsse sich der Gemeinderat aufgrund der gestiegenen Bodenwerte mittelfristig Gedanken darüber machen, ob die Preise für Baugrundstücke im Gemeindebesitz künftig an die Entwicklung angepasst werden sollten. Amerang liegt im Vergleich mit anderen Kommunen im Landkreis auf Platz sieben – mit Orten wie Halfing und Albaching, wo der Quadratmeter ebenfalls 600 bis 700 Euro kostet. Billiger sind Grundstücke unter anderem in den Nachbarorten Höslwang, Vogtareuth, Griesstätt, Ramerberg und Babensham (500 bis 600 Euro pro Quadratmeter) und in Soyen sowie Schonstett (400 bis 500 Euro).

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