Rauhaar-Rüde Frodo begeistert als schnellster Vierbeiner

von Redaktion

33 lauffreudige Dackel gehen bei der vierten Ausgabe des Rennens in Bad Feilnbach an den Start

Bad Feilnbach – „Frodo“ heißt der Champion des inzwischen vierten Bad Feilnbacher Dackelrennens. Ganz zur Freude von Frauchen Susanne Lindner von der Sektion München im Bayerischen Dachshundklub gelang es dem neunjährigen Rauhaar-Rüden, seinen Titel aus 2019 erfolgreich zu wiederholen.

Zweite wurde Kurzhaar-Athletin „Frieda“ der Familie Nocker aus Rosenheim, gefolgt von der kämpferisch starken Rauhaar-Hündin „Josefine“ von Petra Auerhammer, ebenfalls aus Rosenheim. Einen Ehrenpreis gab es ebenso für „Jette“ von Norbert Koch aus Bad Tölz, die gemächlich tapsend den letzten Platz aus zwei Wertungsläufen belegte.

Dass die spannende und gleichermaßen heitere Veranstaltung mit hochmotivierten Athleten auf vier Pfoten endlich wieder ohne Einschränkungen organisiert und durchgeführt werden konnte, sorgte bei Anna Lindlmaier, Vorsitzende der Sektion Wendelstein im Bayerischen Dachshundklub, und ihrem Vereinsteam nicht nur für Freude, sondern war auch mit einer herausfordernden Überraschung verbunden.

Im vergangenen Jahr waren nach den Lockerungen im Lockdown 22 lauffreudige Dackel an den Start gegangen. Heuer dagegen hielten 33 bestens trainierte Vierbeiner der Gattungen Rauhaar, Kurzhaar und ein Langhaardackel Einzug in die Arena am Vereinsgelände der Sektion Wendelstein.

Ebenso waren neben Hundebesitzern aus benachbarten und befreundeten Sektionen auch Dackelbesitzer aus der Region, Ingolstadt, Bad Tölz und sogar Salzburg sowie zahlreiche Zuschauer erschienen, um dieses Ereignis zu verfolgen.

Entsprechend groß war auch die Fangemeinde innerhalb der Hundegesellschaft, die die kämpferischen Favoriten anfeuerte. Ähnlich wie bei Sportevents von Zweibeinern herrschten vor dem offiziellen Start unter den Vierbeinern angespannte Nervosität und gegenseitiges Ausstechen.

Vor allem die Rüden versuchten entschieden, deutlich zu machen, wer am Schluss als Sieger mit Urkunde und Preis nach Hause gehen würde. Ob Dackelherr oder Dackeldame – so mancher versuchte mit typischem Treueblick, das Frauchen oder das Herrchen in Sachen „Doping“ in Form von Leckerli zu bezirzen. Diese gab es aber natürlich erst nach beherzten Spurt und erfolgreichem Überschreiten der Ziellinie.

Wie Anna Lindlmaier und ihre Kollegin Monika Hoffmann, Vorsitzende der Sektion München, Bewegung, erklärten, mache den Dackeln das Laufen reichlich Spaß, vor allem mit Frauchen oder Herrchen, Trainer und Läufer. Bis zum „Start frei“ durch Peter Schneebichler konnten sich die Hunde noch mental auf ihren Einsatz über zwei Durchgänge vorbereiten und auf Zuruf von „Chef“ oder „Chefin“ den Dackelturbo von Null auf Hundert bringen.

Peter Strim

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