Polizei ermittelt gegen albanische Handwerker

von Redaktion

Ohne Arbeitserlaubnis und Reisedokumente eingereist

Kiefersfelden – Die Bundespolizei hat vergangenen Sonntag auf richterliche Anordnung sieben albanische Handwerker in Eichstätt in eine Hafteinrichtung eingeliefert. Damit soll sichergestellt werden, dass die Männer im Alter zwischen 22 und 50 Jahren auch tatsächlich in ihr Heimatland zurückkehren.

Ihnen werden unerlaubter Einreiseversuch und illegale Arbeitsaufnahme vorgeworfen. Zudem erhielten einer der sieben und ein weiterer Albaner Strafanzeigen wegen Einschleusens von Ausländern. Die mutmaßlichen Schleuser saßen jeweils am Steuer der Kraftfahrzeuge, die auf der A93 gestoppt wurden.

Auf Höhe Kiefersfelden hielten die Bundespolizisten einen Kleinbus und einen Pkw mit deutschen Kennzeichen an. Der 30-jährige Fahrer des Autos und insgesamt sechs Mitfahrer aus beiden Fahrzeugen verfügten nicht über die notwendigen Papiere und konnten auch keine Arbeitsverträge vorweisen.

Wegen des Verdachts der unerlaubten Arbeitsaufnahme wurde das zuständige Hauptzollamt in München eingeschaltet.

Der Kleinbusfahrer, der momentan in Deutschland wohnt, wurde wegen Schleusungsverdachts angezeigt und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen aus dem Gewahrsam entlassen.

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