Kiefersfelden – Ein Italiener, der am Donnerstag bei Grenzkontrollen auf der A93 gestoppt wurde, konnte den drohenden Gang ins Gefängnis gerade noch verhindern. Gegen ihn lag ein Strafbefehl der Münchner Staatsanwaltschaft vor. Wegen Erschleichens von Leistungen war der 35-Jährige 2019 zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Da der Mann bei der Justiz Schulden von rund 1200 Euro noch nicht beglichen hatte, sollte er stattdessen für 25 Tage hinter Gitter. Doch er holte die Zahlung bei der Rosenheimer Bundespolizei prompt nach und durfte seine Weiterfahrt wieder antreten.
Jedoch wird sich der italienische Staatsangehörige voraussichtlich schon bald erneut strafrechtlich verantworten müssen. Wegen eines aktuellen, laufenden Verfahrens war die Staatsanwaltschaft in München an seinem Aufenthaltsort interessiert. Hier lautet der Vorwurf: Betrug.