Betriebsleiterwohnung überdimensioniert

von Redaktion

Zwei Anträge im Bauausschuss Schechen

Schechen – Das war den Mitgliedern des Bauausschusses dann doch zu viel Wohnen und zu wenig Gewerbe. Mutter und Sohn wollen das bestehende Gewerbe in zwei Firmen aufteilen und für den Junior im Bestand des Gebäudes eine Betriebsleiterwohnung ausbauen.

Die allerdings ist mit gut 200 Quadratmetern deutlich zu groß geraten, befanden die Ausschussmitglieder angesichts der zum Vorbescheid gehörenden Pläne. Und damit überschreitet auch der Anteil des Wohnens im Gebäude die in einem Gewerbegebiet zulässigen 25 Prozent. „Vor dem Bauantrag die Hausaufgaben machen, dann schaut’s mit der Genehmigung nicht schlecht aus“, so die Ansicht des Bauausschusses. Der Vorbescheid fiel aber einstimmig negativ aus.

Eher 50/50 ist der Anteil zwischen Wohnen und Gewerbe an anderer Stelle in der Gemeinde. Das ist dort aber auch möglich, weil sich der Gebäudekomplex in einem Mischgebiet befindet.

Peter Lechner (CSU) hatte allerdings Bedenken, dass einige der nachgewiesenen Stellplätze nicht mehr zu erreichen wären, würden sich die beiden Firmeninhaber im Gelände zerstreiten. Dennoch ging der Antrag einstimmig durch. syl

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