Zwischen riesigen PS-Monstern und diffiziler Ökotechnik

von Redaktion

Großer Andrang beim Tag der offenen Tür im Rohrdorfer Zementwerk – Einnahmen gehen an ortsansässige Vereine

Rohrdorf – Rund 3000 Besucher wollten wissen, wie es beim Rohrdorfer Zementwerk hinter den mächtigen Betonkulissen aussieht. Sie kamen aus mehreren Landkreisen zum Tag der offenen Tür nach Rohrdorf.

Die etwa 50 Führungen boten alle Informationen zum Produktionsablauf, die die Besucher interessierten – inklusive der nagelneuen CO2-Abscheideanlage.

Immer wieder zeigten Schautafeln die einzelnen Herstellungsschritte. Und spätestens am mehrere Dutzend Meter langen Drehofen fror kein Teilnehmer mehr: Die Abwärme der 400 Grad Betriebstemperatur war deutlich zu spüren. Viele der 13 Ausbildungsberufe konnten „live“ erlebt werden, dazu waren die Werkstätten geöffnet. Ebenso beeindruckend wie die Hitze war die Parade von Radladern und Lastwagen, die im werkseigenen Steinbruch eingesetzt werden: Fahrzeuge fast so hoch wie ein Einfamilienhaus und mit Motoren von rund 1000 Pferdestärken Leistung. Auch für die Kinder war eine Menge vorbereitet. Es gab Goldwaschen, Sandkasten, Beton-Kreativ-Werkstatt, Handabdrücke in Beton machen und Torwandschießen. Außerdem wurde das Prinzip der CO2-Abscheidung für Kinder anhand eines Bällebades erklärt: Kinder hatten Klettverschluss-Westen an und fischten ebenfalls mit Klettverschlüssen beklebte „CO2-Bälle“ heraus.

Trotz des durchwachsenen Wetters war im Festzelt gute Stimmung – dank der Rohrdorfer Musikkapelle und bayerischen Schmankerln. Die gab es gegen einen kleinen Obolus.

Die Einnahmen aus dem Essen sollen komplett an Rohrdorfer Vereine und Institutionen übergeben werden. jt/syl

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