Söchtenau – Gut besucht war die 65. Mitgliederversammlung des Sportvereins Söchtenau-Krottenmühl in der Sportgaststätte Söchtenau.
Schriftführer Günter Hierl erzählte im Bericht von mehreren Sanierungsprojekten der Söchtenauer Sportanlagen und von der geplanten Umstellung des Flutlichts für den Trainingsplatz auf LED-Leuchtmittel. Im Bereich Mitgliederverwaltung konnte trotz coronabedingten Einschränkungen ein Mitgliederzuwachs auf 1077 Mitglieder verzeichnet werden. Den Kassenbericht trug Roman Pumpe, Beisitzer Finanzen, vor. Dieser ergab geordnete Finanzen des Sportvereins. Auf Vorschlag der Kassenprüfer erfolgte die einstimmige Entlastung des Kassenwarts und des Vorstands.
Für die Tischtennisabteilung erklärte Abteilungsleiter Bernhard Hundhammer, dass trotz Corona der Sportbetrieb weitgehend durchgeführt werden konnte, er hoffe auf einen normalen Sportbetrieb in der anstehenden Spielsaison.
Fußballabteilungsleiter Markus Hartmann berichtete über 94 aktive Fußballer. Mehrere Mannschaften, insbesondere im Kinder- und Jugendbereich, spielten in Spielgemeinschaften mit Nachbarvereinen.
Skiabteilungsleiterin Barbara Hierl konnte mit ihrer Skiabteilung einen Kinder- und Zwergerlskikurs durchführen. Neben der Skigymnastik solle auch eine Kinderskigymnastik angeboten werden, falls sich Übungsleiter beziehungsweise Betreuer fänden.
Für die Tennisabteilung berichtete Irmi Hinterstocker über den Spielbetrieb mit vier Mannschaften. Die Mannschaft Herren 30 schaffte die Meisterschaft und damit den Aufstieg in die nächsthöhere Spielklasse. Saniert wurden der sturmbeschädigte Ballfangzaun sowie die Umkleidekabinen mit Duschen.
Die Theaterabteilung machte eine coronabedingte Pause und plant für November jeweils drei neue Aufführungen in Söchtenau und in Schwabering.
Gymnastikleiterin Mariele Fürst beklagte ebenfalls einen durch Corona eingeschränkten Sportbetrieb. Eine neu eingerichtete Kindertanzgruppe fand aber großen Anklang.
Stockschützenabteilungsleiter Girgl Löw freute sich über mehrere Mannschaften, die in ihren Spielklassen dominierten und in die jeweils nächsthöheren Ligen aufstiegen, davon die erste Mannschaft in die höchste bayerische Liga.
Der Vorsitzende Josef Fürst wies auf die eklatant gestiegenen Preise für die Beschaffung der Düngemittel für die Sportplätze hin und blickte zurück auf den „Sommerschlager“ in der Stockschützenüberdachung.
Viel Beifall gab es für die Ehrungen verdienter Mitglieder. Für ihre bereits 40-jährige Mitgliedschaft wurden Gerhard Seehuber, Elisabeth Sumanski, Christine Fischer, Manfred Lippert und Gabriele Maschner mit Urkunde und Anstecknadel geehrt. Günter Hierl wurde für seine 50-jährige Mitgliedschaft geehrt.
Für die außerplanmäßig anstehende Neuwahl des Vorsitzenden ging kein Wahlvorschlag ein. Eine Neuwahl war damit nicht möglich. Es wird versucht, in den nächsten Monaten eine erfolgreiche Neuwahl durchzuführen. Mit einem Kurzfilm über den „Schlagersommer“ wurde die Versammlung beendet.ni