Raubling – Zwei Jahre konnte wegen der Corona-Pandemie kein Vereinsjahrtag der Raublinger Vereine mehr im größeren Rahmen gefeiert werden. Umso größer war die Freude, wie es Pfarrer Martin Gehringer anfangs beim festlichen Gottesdienst, den er gemeinsam mit Diakon Josef Jackl zelebrierte, in der Pfarrkirche Heilig Kreuz Raubling ausdrückte.
Die Fahnenabordnungen am Altar, die Musikkapelle Nußdorf auf der Empore und zahlreiche Vereinsmitglieder, allen voran die Trachtler, darunter einige vom Patenverein Alpenrose Nußdorf in ihrer Festtagstracht, Bürgermeister Olaf Kalsperger, Dritte Bürgermeisterin Monika Marx und Mitglieder vom Gemeinderat gaben ein würdiges Rahmenbild. Mitglieder verschiedener Ortsvereine, darunter Sophie Wimmer vom örtlichen Trachtenverein mit elf Jahren jüngste Sprecherin, trugen Fürbitten vor. Am Kriegerdenkmal wurde die Totenehrung vorgenommen.
„Wir freuen uns alle wieder, nach dem ganzen Wirrwarr auf der ganzen Welt einen festlichen Vereinsjahrtag abhalten zu können“, bedankte sich Trachtenvorstand Anderl Obermair im Namen aller Vereinsvorstände, ehe die Brüder Arthur und Alois Seehuber einen Kranz niederlegten, das Lied vom „Guten Kameraden“ erklang und drei Böllerschüsse von den Gebirgsschützen abgefeuert wurden. Ein von der Musikkapelle Nußdorf angeführter Festzug geleitete die Teilnehmer zum geselligen Treffen beim „Huberwirt“. ru