Halfing – Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung fand Heinrich Mitterer auf dem Halfinger Friedhof seine letzte Ruhestätte.
Der im Alter von 89 Jahren Verstorbene, in Halfing und Höslwang besser bekannt als Reider Heine, wurde als Ältestes von sechs Kindern der Eheleute Mitterer beim Hassenhamer in Straß geboren. Nach dem Besuch der Volksschule in Halfing, der Berufsschule in Endorf sowie der Winterschule in Rosenheim war er ein Jahr Knecht am Maier-Hof in Guntersberg.
Anschließend kehrte er auf den elterlichen Hof zurück, im Winter arbeitete er zudem als Forstarbeiter bei anderen Bauern. Beim Aushelfen beim Reider sowie bei Bergler-Festen lernte er seine Frau Lise kennen, mit der er 1970 den Bund fürs Leben schloss. Der Ehe entstammen die Kinder Heini und Angelika, später vergrößerte sich die Familie um seinen Schwiegersohn Hans, seiner Schwiegertochter Sabine sowie vier Enkelkindern. Nach der Hochzeit mit Lise kam Heine nach Siegsdorf, wo er mit seiner Frau den Bauernhof bis zur Übergabe an seinen Sohn bewirtschaftete. „Wenn es den Tieren gut geht, dann geht es mir auch gut“, war stets sein Motto, denn Heine war Bauer mit Leib und Seele. Neben Familienfeiern nahm er auch gerne an Veranstaltungen der Berg- und Talschützen Grafing teil. Der Trauergottesdienst in der Halfinger Pfarrkirche wurde von Pater Paul zelebriert und vom Kirchenchor feierlich umrahmt. böp