Griesstätt – Der Theaterverein Griesstätt wird im März und April 2023 ein neues Stück aufführen, das mit Humor und deftiger bayerischer Wortakrobatik besticht: „Ma stirbt bloß oamoi“.
Im Mittelpunkt der Handlung steht ein finanziell marodes Bestattungsunternehmen: Der Bestatter Xaver lässt sich auf ein unmoralisches Angebot ein. Er ist bereit für den Lackierereibesitzer Roland Thaler eine Beerdigung zu inszenieren – nur, dass dieser gar nicht tot ist. Der Lebemann möchte auf diese Weise von seiner reichen, „übersinnlichen“ Frau Irmgard loskommen und dabei noch eine Menge Geld mitnehmen. Helfen soll ihm sein speichelleckender Sekretär Ludwig. Dieser unmoralische Plan wird allerdings durch diverse Verstrickungen im Chaos versinken.
Unmoralischer Plan versinkt im Chaos
Der Bestatter Xaver wird von Hans Kaiser, sein Sohn von Dominik Stiller und seine Ehefrau von Johanna Liegl gespielt. Hubert Stiller verkörpert den Lackierereibesitzer Roland Thaler. Die Rolle seiner Ehefrau übernimmt Susi Oberhuber und seine Geliebte wird dargestellt von Katharina Strahlhuber. Den Sekretär vom Lackierereibesitzer spielt Manuel Pauker. Und da wäre noch eine Gerichtsvollzieherin, dargestellt von Antonia Stephan. Alexandra Stephan fungiert als Souffleuse. Martina Bachleitner übernimmt die Regie und ist auch die Ansprechpartnerin des Vereins von außen.
Die Spieler sind ein grandioses Ensemble, das bereits in früheren Jahren mit vielen Aufführungen den Zuschauern die Lachtränen in die Augen trieb. In der Vorbereitung werden die Stücke von den Theaterverlägen an den Griesstätter Verein geschickt, dann setzt man sich zusammen und es wird gemeinsam ausdiskutiert, welches dann zur Aufführung kommt und wer welche Rolle übernimmt. Winnie Abl, die Autorin des Stücks „Ma stirbt bloß oamoi“, erkundigte sich noch vor 14 Tagen, ob es wirklich aufgeführt werde. Über so viel Interesse freuten sich die Vereinsmitglieder. Ab Januar finden die Proben zweimal in der Woche statt. Bis dahin muss der Text sitzen.
Termine für die Aufführungen sind voraussichtlich Samstag, 25., Sonntag, 26., und Freitag, 31. März, sowie Samstag, 1. April, jeweils um 20 Uhr, und Sonntag, 2. April, um 14 Uhr in der Schulaula Griesstätt. Flyer werden in Griesstätt und Umgebung ausliegen. Anfang März werden Karten im Vorverkauf im Café Zeilinger zu kaufen sein.
Der Theaterverein Griesstätt existiert bereits seit dem ersten Drittel des vorigen Jahrhunderts. Dort gehörte er zum Musikverein. Als es beim damaligen Wirt, bei dem die Aufführungen stattfanden, keine Bühne mehr gab, löste er sich auf. 2005 erweckte Stefan Pauker den Theaterverein als Teil des Trachtenvereins zu neuem Leben.
Darsteller und
Friseur gesucht
Außerdem nimmt der Theaterverein Griesstätt immer gern neue Mitspieler in seine Reihen auf. Dringend gesucht ist derzeit außerdem jemand aus dem Friseurhandwerk, der die Maskenbildung übernehmen würde.