Feuerwehr Großkarolinenfeld ist stolz auf ihr neues Fahrzeug

von Redaktion

Pfarrer Dr. Richard Graupner und Herbert Aneder weihen Gefährt feierlich ein – modernste Ausstattung erlaubt zeitgemäße Kommunikation

Großkarolinenfeld – Feierlich hat die Feuerwehr Großkarolinenfeld ihr neues Mehrzweckfahrzeug eingeweiht. Getauft wurde es auf den Funknamen „Florian Großkarolinenfeld 11/1“ und wurde bereits im Dezember 2021 in Dienst gestellt, konnte aber aufgrund der Corona-Pandemie erst jetzt geweiht werden.

Die Feierlichkeit fand in der Fahrzeughalle statt und begann mit dem Einzug der Fahnenabordnungen, die begleitet wurden von der Kolberer Dorfmusik unter Leitung von Sepp Garnreiter.

Nach dem Einzug begrüßte Vorstand Markus Schrank alle Gäste, unter ihnen Bürgermeister Bernd Fessler, Gemeinderäte, Kreisbrandrat Richard Schrank, die Ortsfeuerwehren Jarezöd und Tattenhausen sowie die Nachbarfeuerwehren Stadt Kolbermoor und Westerndorf St. Peter. Außerdem begrüßte Markus Schrank alle passiven, aktiven und Ehren-Mitglieder der Feuerwehr Großkarolinenfeld, sowie die Pfarrer Herrn Dr. Richard Graupner von der evangelischen Kirchengemeinde und Pfarrer Herbert Aneder von der katholischen Kirche.

Der ökumenische Gottesdienst wurde umrahmt von der Kolberer Dorfmusik. Höhepunkt war die Weihe und Segnung des schön geschmückten neuen Feuerwehrfahrzeuges. Beendet wurde der Gottesdienst mit der Bayernhymne bei der alle anwesenden kräftig mitsangen. Kommandant Andreas Gartmeier erzählte in seinem Bericht ein paar Eckdaten zum neuen Fahrzeug. es ist für alle denkbaren Einsatzsituationen ausgerüstet. Zur Kommunikation stehen dem Personal darin ein Mobiltelefon, ein LTE-Router für mobiles Internet und E-Mail-Empfang, ein Multifunktionsgerät zum Drucken, Faxen und Scannen sowie mehrere tragbare BOS-Digitalfunkgeräte zur Verfügung. Das Navigationsgerät ist über eine Datenschnittstelle mit dem Digitalfunk verknüpft und es können die Adressen der Einsatzorte von der Leitstelle direkt, digital und automatisch bei Einsatzannahme ins Navigationsgerät gespielt werden. Für kleinere Einsatzbesprechungen und um vor Witterung geschützt zu sein wurde eine ausfahrbaren Markise verbaut.

Um möglichst flexibel zu sein wurde im Heck ein ausgeklügeltes Wechselsystem aus Alusystemboxen verbaut.

Zum Schluss bedankte sich Gartmeier bei den Mitgliedern des Arbeitskreises Peter Huber, Max Huber, Bastian Krieger, Thomas Wenzel, Günter Rausch und Markus Schrank. Als Dank für ihre aufgebrachte Zeit und ihren Einsatz überreichte er allen ein kleines Präsent.

Anschließend folgten die Grußworte der Gemeinde durch Bürgermeister Bernd Fessler, welcher die gute Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und den Kommandanten und Vorständen hervorhob. Fessler wünschte allen Kammeraden „eine stets unfallfreie Fahrt und immer eine gesunde Rückkehr von allen Einsätzen.“

Bei den Grußworten der Inspektion durch Kreisbrandrat Richard Schrank, erzählte dieser, wie wichtig es in der heutigen Zeit sei, dass man auf dem neuesten Stand der Technik bleibe: „Die Einsatzkräfte werden immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt bei ihren Einsätzen.“ Die beiden Patenvereine aus Tattenhausen und der Stadt Kolbermoor überreichten den beiden Kommandanten Andreas Gartmeier und Peter Huber je ein aus Schokolade nachgebautes Feuerwehr-Mehrzweckfahrzeug und bedankten sich für die Einladung. Bevor die Fahnenabordnungen hinaus gespielt wurden, bedankte sich Vorstand Markus Schrank bei allen mitwirkenden Personen für die schöne und würdevolle Gestaltung der Fahrzeugweihe und lud alle zu einem gemeinsamen Abend bei Essen und Trinken in den Saal des Feuerwehrhauses.

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