Eggstätt/Wonneberg/Weibhausen – Hans Plank aus Eggstätt ist neuer Burschengau-Vorsitzender. Bei den Neuwahlen im Gasthaus Alpenblick in Weibhausen übernahm er das Amt von Michael Reithmeier aus Pittenhart. Reithmeier gehörte dem Gauvorstand insgesamt 21 Jahre an, zuletzt sechs Jahre als Vorsitzender. Mehr als 200 Burschen und Dirndl aus 36 Mitgliedsvereinen im Chiemgau und Rupertiwinkel nahmen an der Gauversammlung teil.
Gauschriftführer Maximilian Lederer aus Surheim verlies das Protokoll der Gauversammlung 2021. Anschließend erklärte Gaukassier Andreas Strasser aus Kienberg die Finanzen des Gauverbandes, die die Kassenprüfer Peter Linner und Alois Müller vom Burschenverein Seeon absegneten.
Reithmeier berichtete über die coronabedingt schwierigen Zeiten für Veranstaltungen und freute sich, dass 2022 wieder Burschenfeste stattfanden. Das Gaufest wurde abgesagt und stattdessen vom Burschenverein Nußdorf eine Wallfahrt organisiert. Den Burschen- und Arbeitervereinen komme nach der Pandemie wieder eine große Bedeutung zu: Die junge Generation soll wieder mit Zuversicht in die Zukunft schauen und einen Beitrag für normales gesellschaftliches Leben leisten. Reithmeier verwies in seinem Bericht auch auf die Gründungsjahre der Burschen- und Arbeitervereine – größtenteils um 1900 – in noch weit schwierigeren Lebensverhältnissen.
Als Leiter für die Neuwahlen fungierte Bürgermeister Martin Fenninger. Jeweils einstimmig ergab sich: Hans Plank vom Burschenverein Eggstätt ist neuer Gauvorsitzender. Sein Vertreter heißt Maximilian Lederer vom Burschenverein Surheim. Neu dabei sind Gaukassier Anton Seidel, Burschenverein Grünthal, und Gauschriftführer Martin Planthaler, Burschen- und Arbeiterverein Heiligkreuz.
Beisitzer sind Daniel Schmuck, Unterneukirchen, Franz Söll, Schnaitsee, Hubert Schartner, Eggstätt, und Josef Eidenhammer, Burschen- und Arbeiterverein Lampoding. Plank bedankte sich abschließend bei Reithmeier und den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern Franz Neuhauser, Konrad Mitterreiter und Andreas Strasser mit einem Geschenk.
Für die Vergabe des Burschengaufestes 2025 gab es eine Bewerbung des Burschenvereins Surheim. Vorsitzender Andreas Stadler stellte der Versammlung den Verein und das Festprogramm vor. Saaldorf-Surheims Bürgermeister Andreas Buchwinkler präsentierte als ehemaliger Zweiter Vorsitzender der Surheimer Burschen die Historie des Vereins. Er freue sich, wenn die Gauversammlung den Surheimer Burschen nach den Festen 2006 und 2015 das „große“ Burschengaufest zum 120-jährigen Bestehen anvertraue. Die Vergabe des Gaufestes 2025 nach Surheim erfolgte einstimmig. Für das Gaufest 2026 gaben die Burschenvereine Höslwang, Laufen und Hörpolding ihre Bewerbungen bekannt. Die Entscheidung fällt 2023.