Fördermittel für Quartierskonzept

von Redaktion

Gemeinderat rechnet mit einer Unterstützung in Höhe von 75 Prozent

Samerberg – Die Gemeinde Samerberg will sich mit einem integrierten Quartierskonzept um Fördergelder bemühen. Einstimmig beschloss der Gemeinderat, das Projekt anzugehen und ein Ingenieurbüro aus Waldkirchen mit der fachlichen Begleitung zu beauftragen.

Schwerpunktthemen sind unter anderem Energiebilanzen, Klimaschutzkonzepte, CO2-Einsparmöglichkeiten sowie Potenziale zur Energiegewinnung und -einsparung, wie etwa bei der Straßenbeleuchtung. Die Gemeinde geht von einer Förderung der Sach- und Personalausgaben in Höhe von 75 Prozent aus.

Die Außenbereichssatzung für den Ortsteil Brunn soll geändert werden. Einstimmig befürwortete der Gemeinderat den Antrag eines Anliegers, der dort eine Baulücke bebauen möchte. Dafür müsse die Satzungslinie geringfügig korrigiert werden, erläuterte Bürgermeister Georg Huber (Parteifreie/ÜWG). Kreisbaumeister Rupert Seeholzer hatte bei einer Ortsbesichtigung bereits grünes Licht gegeben. Der Antragsteller muss noch die Einheimischen-Bindung sowie die Übernahme der Planungskosten zusichern.

Gemeinderatsmitglied Thomas Schmid (Zukunft Samerberg) gab bekannt, dass sich kürzlich zum ersten Mal der neu gegründete „Arbeitskreis Fuß- und Radwege Samerberg“ getroffen habe. Über die Ergebnisse werde zeitnah berichtet.

Bürgermeister Georg Huber und Zweiter Bürgermeister Christoph Heibler (CSU) berichteten, dass sich ein Krisenstab gebildet habe, der sich mit dem Thema Stromausfall in der Gemeinde befasse. Es gehe darum, bei einem längeren Stromausfall die kritische Infrastruktur wie zum Beispiel die Trink- und Abwasserentsorgung mit Notstrom zu versorgen.

Artikel 1 von 11