Mehr als 2000 Festzeichen an Besucher und Zaungäste ausgegeben

von Redaktion

Gelungene Premiere der Leonhardiwallfahrt in Lippertskirchen – 193 Pferde und 36 Gespanne sind unterwegs

Bad Feilnbach – Erleichtert nach seiner Gründung im Juli, einer strapaziösen Vorbereitung und mit Spannung erwarteten Durchführung erlebte der Leonhardiverein Lippertskirchen eine bravouröse Wallfahrt. „Schön war´s und nix is passiert“, lautete der Kommentar eines erleichterten Vorsitzenden Andreas Kriechbaumer bei der Nachfeier mit Ehrungen im Bad Feilnbacher Heimgartensaal.

Ebenso erleichtert und überaus zufrieden äußerten sich sämtliche Vorstandsmitglieder, einschließlich Pfarrer Ernst Kögler, über die gelungene Premiere des noch jungen Vereins. Verstärkt wurden gute Laune und beste Stimmung durch beschwingte Takte der Musikkapelle Bad Feilnbach. Den anwesenden Gästen im voll besetzten Heimgartensaal mit Ehrengästen, Fuhrleuten, Miederdirndl, Schalkfrauen, Vertretern der örtlichen Vereine sowie Rettungsdienste erläuterte Kriechbaumer die Hintergründe zur Schaffung eines eigenständigen Vereins zum Erhalt und Pflege des Leonhardibrauchs am Standort Lippertskirchen.

Ausschlaggebend waren das geltende komplizierte Umsatzsteuerrecht sowie der Erhalt und die Pflege von Brauchtum und Kultur der Leonhardiwallfahrt in Lippertskirchen, unabhängig von der Pfarrei Herz Jesu, auch mit Blick auf geplante Strategien der Erzdiözese München und Freising zur Besetzung von Geistlichen in den Pfarreien und Pfarrverbänden.

Nach vorläufiger Bilanz beteiligten sich insgesamt acht Zweier-, 26 Vierer- und zwei Sechser-Gespanne mit Kutschen und kunstvoll geschmückten Wagen an der Wallfahrt. 61 Einzelreiter bereicherten dabei das bunte Bild beim Gottesdienst an der Köglwiese sowie anschließender Umfahrt.

Statistisch gesehen waren 193 sauber herausgeputzte Pferde der Gattung „Süddeutsches Kaltblut“, Haflinger und Edelbluthaflinger, Pony und andere Pferderassen auf insgesamt 772 Hufen unterwegs. An Besucher und Zaungäste wurde die stolze Zahl von mehr als 2000 Festzeichen ausgegeben. Anders als in den Zeiten vor der Corona-Pandemie, als Leonhardiwallfahrten in eigenen Ausschüssen der Pfarrei abgewickelt wurden, liefen die Vorbereitungen als eigenständiger Verein in diesem Jahr.

Die Mitglieder waren hoch motiviert und zusammen mit vielen Helfern und Unterstützung gelang eine wunderbare Veranstaltung.

Bestens bewährt hat sich das Zusammenspiel zwischen der neuen jungen Mannschaft aus Verein, Fuhrleuten und Pfarrei mit den erfahrenen „Leonharder“ aus früheren Jahren.

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