Halfing – Das Herbstkonzert im Jahr seines 40-jährigen Bestehens eröffnete der Halfinger Bläserkreis mit dem abwechslungsreichen Stück „Irish Castle“ des Komponisten Markus Götz.
Auf spanischen Rhythmen und kontrastreicher Dynamik wurden die Zuhörer im Stück „Montanas del Fuego“ von Götz zu den Vulkanen der Insel Lanzerote getragen. Mit der „Chaconne“ aus der „First Suite in ES“ von G. Holst, arrangiert von M. Linke, folgte ein anspruchsvolles Werk der Blasmusikliteratur, das aus den Ursprüngen der Blasmusik stammt. In der Tondichtung „The Witch and the Saint“ von S. Reineke erlebten die Gäste durch differenziertes, sicheres Zusammenspiel des Bläserkreises die Dramatik und Tiefe der zugrunde liegenden Geschichte in Licht und Dunkel.
Das Team des Kifazi Halfing sorgte in der Pause für das leibliche Wohl der Besucher. Der „Mars der Medici“ von J. Wichers war der schwungvolle Auftakt für den zweiten Teil des Konzertes. Es folgte die volkstümliche Komposition „Blue Ridge Saga“ von J. Swearingen. Bei beiden Stücken wurde die Spielfreude der Gesamtbesetzung getragen von einer großen Sicherheit im „Können“ dieser Werke. Starke Rhythmen erklangen schließlich bei „Legend of Zelda“ von H. Saban und S. Levi, arrangiert von V. M. Worek.
Bevor der Bläserkreis mit den Melodien aus „Alamo“ von D. Tiomkin, arrangiert von S. Richards, sein Programm beendete, berichtete Mitbegründer und „Geburtshelfer“ des Halfinger Bläserkreises, Anderl Posch, vom ersten Auftritt vor 40 Jahren. Bei ihm und bei Konrad Egger bedankten sich die Mitglieder des Bläserkreises für 40 Jahre und bei Hans Egger für 30 Jahre Mitgliedschaft mit kleinen Geschenken. Auch an Matthias Linke richteten die Musiker ihren Dank für seine bereits 24 Jahre als Dirigent. Die an diesem Abend eingegangenen Spenden werden für die Jugendarbeit des Halfinger Bläserkreises verwendet.
Gekonnt führten die Mitglieder des Halfinger Bläserkreises die Zuhörer durch ihr Programm, das die Gesamtbesetzung gestaltete. In Soli und Tutti wechselten sich die Bläser ab und zeigten in ihrem Zusammenspiel eine Einigkeit in der dynamischen und rhythmischen Interpretation der Stücke.
Zum Schluss zeigte der Bläserkreis mit dem gespielten „Böhmischen Traum“ von N. Gälle, arrangiert von S. Rundel, noch einmal nach dem langen anspruchsvollen Programm seine Souveränität und Spielfreude.