Eine erneute Verzögerung „ist nicht mehr tragbar“

von Redaktion

Grünes Licht für Flächennutzungsplan im Riederinger Ortsteil Gögging – Dachneigung auf 22 bis 27 Grad festgesetzt

Riedering – Einstimmig grünes Licht gab es für die Aufstellung eines Bebauungsplans samt Änderung des Flächennutzungsplanes im Riederinger Ortsteil Gögging. Schon in der Sitzung im Mai hatte sich der Gemeinderat einstimmig für die entsprechenden Planeinleitungen ausgesprochen (wir berichteten).

Birgit Gunvar Steinbacher vom Bauamt hatte zuvor dem Gremium den Sachverhalt erläutert. Schon im Mai 2019 hatte der damalige Gemeinderat der Bebauung eines Grundstücks und eines Nachbargrundstückes zugestimmt. Für jenes Nachbargrundstück und ein weiteres Grundstück gebe es Bauwünsche. So soll auf dem einen Grundstück ein länglicher, bauernhausartiger Baukörper errichtet werden und auf dem Nachbargrundstück das Anwesen abgebrochen und wieder neu errichtet werden. Die Ausgleichsflächen sollen im Süden entstehen.

Die Dachneigung solle zwischen 17 und 26 Grad ausmachen. Dachgauben könne man eventuell ergänzen, so Steinbacher, ebenso Solaranlagen in nicht gefächerter Aufstellung.

Benedikt Ganter (WGS) meinte, dass man statt der Grundflächenzahl an überbaubarer Fläche besser die überbaubare Fläche in Quadratmetern angeben sollte. Um später Auswüchse bei den überbauten Flächen zu vermeiden, könnte man beispielsweise ergänzen, dass „ein Überschreiten dieser Fläche von maximal 15 Prozent durch eine Terrasse erlaubt“ sei. Dieser Forderung hielt Steinbacher entgegen, dass es dafür einen extra Beschluss brauche.

Bürgermeister Christoph Vodermaier (FWG) bat, derlei Einwände künftig früher zu melden. Dies in absoluten Quadratmeter-Werten in einem Beschluss festzulegen, erfordere mehr Zeit. Robert Langzauner (WUS) und Dr. Georg Kasberger (CSU) sahen das ähnlich. Josef Bergmann (BWGN) sagte, dass eine erneute Verzögerung „nicht mehr tragbar“ sei. Das Ganze sei schon in der letzten Wahlperiode Thema gewesen. Ganter zog daraufhin seinen Antrag zurück. Dominikus Summerer (CSU) schlug eine ortsübliche Dachneigung zwischen 22 und 27 Grad vor. Den Einwand nahm Vodermaier in den Beschlussvorschlag auf. Der geänderte Flächennutzungsplan und der Entwurf des Bebauungsplanes seien zu billigen. Zudem soll die Dachneigung zwischen 22 und 27 Grad ausmachen. Dachgauben sind ausgeschlossen. Diesem Vorschlag stimmte das Gremium ohne Gegenstimme zu. elk

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