Hochstätt – Ein anspruchsvolles und weitgespanntes Repertoire durften nach zweijähriger Zwangspause die Besucher des Konzertabends der Hochstätter M usi in vollen Zügen erleben.
Den Auftakt machten die Jungmusikanten mit dem Marsch „ohne Rast“, komponiert von Erwin Trojans, dem sie souverän intoniert die von Antonin Borovicka komponierte Polka „Die Kapelle hat gewonnen“ folgen ließen.
Dass die 20-köpfige Jungmusiker Truppe unter der neuen Leitung von Rupert Maier mit viel Probenfleiß ihr breites und anspruchsvolles Repertoire weiter ausgebaut hat, dies stellte sie unter anderem mit dem von Pharrell Williams geschaffenen Klassiker „Happy“ unter Beweis.
Mit dem Gesangsstück „Auf der Vogelwiese“, eine von Josef Poncar komponierte Polka übergaben die Jungmusikanten mit viel Applaus begleitet die Bühne der Hochstätter Musi.
Schwungvoll präsentierte sich die Hochstätter Musi unter der Leitung von Marinus Häusler gleich zum Auftakt des beschwingten Konzertabends mit dem Marsch „Firmament“ aus dem Original-Arrangement der „Oberpfälzer Blechapostel“. Schließlich verabschiedete sich die Hochstätter Musi mit dem Maxglaner Zigeunermarsch Reloaded mit eindrucksvollem Tempowechsel in die Pause.
Mit dem „Weintrinker-Marsch“, komponiert von Christoph Zellhofer, meldeten sich die Musiker mit Gesang im Trio von der Pause zurück.
Den überzeugenden Solo-Auftritt von Regina Weber mit S-Klarinette bei der Solopolka „Gesang der Lerche“, komponiert von Antonin Pavlus, quittierte das zahlreiche Publikum mit viel Beifall und dem Wunsch nach Zugabe.
Dem Ausflug in die musikalische Erfolgsgeschichte von Bert Kaempfert, einem Potpourri zusammengestellt und bearbeitet von Hans Kolditz, ließen die Musiker mit dem African doo-wop Song „The Lion sleeps Tonight“ einen großen Sprung auf den afrikanischen Kontinent folgen.
Mit dem ebenso flotten und kreativen Zwischenspurt der 80er-Kult-Tour, arrangiert von Thiemo Kraas, sollte das Konzert beschwingt ausklingen.
Der anhaltende Applaus und die Rufe nach Zugaben blieben nicht ungehört und so verabschiedete sich die Hochstätter Musi nach viel musikalischer Feinkost klangvoll mit der Polka „Böhmische Liebe“ und dem „Fliegermarsch“.
Die Musikpausen schmückte Markus Maier mit unterhaltsamen Überleitungen und Beiträgen aus.