Bad Endorf – Zur Jahreshauptversammlung trafen sich die ehrenamtlichen Mitglieder der BRK-Bereitschaft Bad Endorf im Hotel Seeblick am Pelhamer See. Im Mittelpunkt des Treffens stand der Rückblick auf die Einsätze und die Ehrungen langjähriger Bereitschaftsmitglieder.
Bereitschaftsleiterin Veronika Moser eröffnete die Versammlung mit den Worten: „Endlich wieder eine Jahreshauptversammlung in Präsenz.“
Von Franziska Albach, Gruppenleiterin des Jugendrotkreuzes, war zu hören, dass aufgrund von erschwerten Bedingungen durch die Pandemie die Mitgliederzahlen gesunken sind.
Stolz berichtete sie hingegen vom dritten Platz im digitalen Landeswettbewerb. Bei der Gemeinschaft Wohlfahrt und Sozialarbeit wechselte auch die Führung. Ute Weiß übernahm von Margot Wunder die Leitung. Sie bringt 40 Jahre BRK-Erfahrung mit.
Der technische Leiter der Wasserwacht Bad Endorf/ Höslwang zeigte sich erfreut, dass die Wasserwachtjugend wieder in Präsenz am Pelhamer See und Langbürgner See trainieren konnte.
Ein großes Thema war in 2021 der Aufbau der schnellen Einsatzgruppe, wodurch sich das Einsatzgebiet erweitert hat. Die Neubeschaffung eines Gerätewagens und eines Motorrettungsbootes machte viele Einweisungen und Übungen zusätzlich notwendig.
„2021 war für die hauptamtlichen Kräfte des Rettungsdienstes in Bad Endorf eine besondere Herausforderung“, erklärte der Wachleiter Stefan Bless in seinem Bericht und sprach von einem erneuten Anstieg der Einsatzzahlen.
„Das Team, das die Wache 24 Stunden besetzt, wurde zu 2761 Krankentransporten, Hilfeleistungen, Notfall- und Notarzteinsätzen gerufen. Die Corona-Zeit, in der kaum Sanitätsdienst bei Veranstaltungen gefordert war, nutzten wir zu Neuerungen im BRK-Heim“, führte Bless weiter aus. Für die Schnelleinsatzgruppe berichtete der stellvertretende Bereitschaftsleiter Robert Werner von dem Geschehen in 2021. So war zu erfahren, dass die Gruppe 40-mal zu Einsätzen in und um Bad Endorf ausrückte.
Geehrt wurden für zehn Dienstjahre Cornelia Schwarz, für 25 Dienstjahre Johannes Dreikorn, für 30 Dienstjahre Maria Furtner und für 40 Dienstjahre Helmut Pollich.amf