Energieschonende Pelletheizung soll über 30 Jahre alte Ölheizung ersetzen

von Redaktion

Im Aschauer Pfarrheim stehen viele Arbeiten bis zur Neueröffnung an – Dringend ehrenamtliche Helfer für Sanierung gesucht

Aschau – Das Aschauer Pfarrheim ist in die Jahre gekommen. Rechtzeitig vor dem Beginn der schlechten Jahreszeit wurde das Dach erneuert. Es geht jetzt nicht mehr nass ein. Es gibt aber nach 44 Jahren Nutzung noch viel mehr zu tun.

Bei der Erfassung der notwendigen Arbeiten wurden die Maßnahmen zur Verbesserung des Brandschutzes mit der Erstellung eines zweiten Fluchtweges im Pfarrsaal an die erste Stelle gesetzt. Die über 30 Jahre alte Ölheizung wird im Rahmen der energetischen Sanierung durch eine Pelletheizung ersetzt. Schließlich werden noch die Sanitäranlagen erneuert und das Behinderten-WC den neuen Anforderungen angepasst.

Bei der Auftragsvergabe konnten überwiegend einheimische Firmen berücksichtigt werden, erklärte die Verwaltungsleiterin Regina Schlemer. Das Erzbischöfliche Ordinariat übernimmt 85 Prozent der entstehenden Kosten. Der verbleibende Rest ist als Eigenanteil von der Pfarrei zu übernehmen.

Eine verstärkte Übernahme von Hand- und Spanndiensten und eine Erhöhung der Arbeitsleistung durch Gemeindemitglieder würden erheblich zur Senkung der Baukosten beitragen. Zahlreiche ehrenamtliche Helfer räumten vor dem Beginn der Arbeiten unter der Leitung des Kirchenpflegers und Baubeauftragen Werner Weyerer das Pfarrheim aus.

Sie entfernten die Fensterläden, die bestehende Beleuchtung im Saal, die Dachantenne und die Lüftungsanlage, montierten das Vordach und die Verschalung ab und lagerten die Möbel aus. Für die kommenden Arbeiten in Eigenregie wären sie für weitere Unterstützung sehr dankbar – wer helfen will und kann, soll sich bei Kirchenpfleger Weyerer oder im Pfarrbüro, Telefon 08052/4428, melden. Die Wiedereröffnung des renovierten Pfarrheimes ist für Frühjahr 2023 geplant.

Das Pfarrheim an der Frasdorfer Straße wurde 1978 eingeweiht. Der damalige Pfarrer Nikolaus Deschler hatte mit viel Energie zur Freude der Pfarrangehörigen den Bau dieses Hauses durchgesetzt. Aschau war damit eine der ersten Pfarreien in der Region, die ein Pfarrheim bekamen.

Die verschiedenen kirchlichen Vereinigungen der Pfarrei erhielten damit eine gemeinsame Heimat und schon nach kurzer Zeit konnte sich niemand mehr ein Pfarrleben und ein ökumenisches Zusammenleben ohne dieses neue Haus vorstellen.

Außer dem großen Pfarrsaal entstanden eigene Räume für die Jugend, für Erwachsenengruppen und auch für die Senioren.

Heinrich Rehberg

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