In Eggstätt soll Ökostrom kommen

von Redaktion

Gemeinderat spricht sich dafür aus

Eggstätt – Einstimmig genehmigte der Eggstätter Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung die Teilnahme an der Strombündelausschreibung für den Zeitraum 2024 bis 2026.

Zweiter Bürgermeister Hans Plank (CSU), der die Sitzung leitete, hatte zuvor den Sachverhalt näher erläutert. Die durchgeführte Strombündelausschreibung für den Zeitraum 2023 bis 2025 sei ergebnislos verlaufen.

Aus diesem Grund habe sich die Gemeinde Eggstätt für das Jahr 2023 um entsprechende Stromlieferverträge gekümmert. Näheres werde in der nicht öffentlichen Sitzung bekannt gegeben. Nunmehr soll eine erneute Strombündelausschreibung durch die Firma Kubus GmbH für den Zeitraum 2024 bis 2026 erfolgen. Kosten werden in diesem Zusammenhang in Höhe von rund 1350 Euro anfallen. Es besteht die Möglichkeit, zwischen der Lieferung Normalstrom, Ökostrom ohne Neuanlagenquote oder Ökostrom mit Neuanlagenquote zu wählen.

Plank erinnerte das Gremium daran, dass sich der Gemeinderat bei den vergangenen Ausschreibungen für Ökostrom ohne Neuanlagenquote entschieden hatte. Stefan Meier (FBE) befürwortete ebenfalls Ökostrom ohne Neuanlagenquote.

Er habe bei einer Sitzung einer anderen Gemeinde in Erfahrung gebracht, dass es bei Ökostrom mit Neuanlagenquote nur wenig Bieter gebe und folglich der Strom sicher teurer komme.

Nachdem keine weiteren Nachfragen kamen, stellte Zweiter Bürgermeister Plank den Beschlussvorschlag vor. Die Gemeinde werde an der Strombündelausschreibung für den Zeitraum 2024 bis 2026 teilnehmen, dabei soll Ökostrom ohne Neuanlagenquote beschafft werden.

Die Verwaltung wird gebeten, die Abnahmestellen im geforderten Datenformat zu erfassen oder zu aktualisieren.

Diesem Vorschlag schloss sich das Gremium mit 9:0 an. elk

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