Kiefersfelden – In der Pfarrkirche Hl. Kreuz feierte der Männergesangverein Kiefersfelden ein Jubiläumskonzert zu seinem 125-jährigen Bestehen und lud hierzu den weltbekannten Don Kosaken Chor unter Leitung von Illia Manchuk ein.
Zahlreiche Konzertbesucher kamen zu diesem Klangereignis und waren restlos begeistert. „Selten habe ich so etwas Beeindruckendes hören dürfen“, brachte es einer der Zuhörer auf den Punkt.
Den ersten Höhepunkt erlebten die Konzertbesucher gleich zu Beginn des Abends. Der Männergesangverein brachte das vom Chorleiter Josef Pirchmoser arrangierte Musikstück „Vater unser“ erstmals zum Vortrag. Darauf folgte die unnachahmliche Stimmgewalt und Melancholie des Don Kosaken Chores. Dieser entstand 1921 nach der Flucht aus Russland und wurde in türkischer Gefangenschaft von Serge Jaroff gegründet. Heute ist der Chor europaweit und bis in den fernen Osten unterwegs.
Der Verein besteht derzeit aus jungen ukrainischen Mitgliedern. Der Chor betont seit jeher, keiner politischen Ausrichtung unterworfen zu sein.
Der erste Teil des Konzertes wurde von klassischen Werken und Volksweisen geprägt wie „Neue Freude ist gekommen“, „Mutter Gottes rette uns“, „In Deinem Reich“ sowie „Adeste fideles“.
Getragen von der Begeisterung des Publikums legte der Gesangsverein im zweiten Teil ein musikalisches Bindeglied zur weihnachtlichen Zeit mit „Still ruht der See“, „Abendglocken“, „O Du fröhliche“ und „Ich bete an die Macht der Liebe“. Gekrönt wurde die Klangkraft des Chores durch die Solostimme des Dirigenten Manchuk. Der Abschluss des Konzertes bildete das Stück „Guten Abend, gute Nacht“, das gemeinsam vom Chor der Don Kosaken und des Männergesangvereins gesungen wurde. roc