In einem schwarzen Buch steckt die ganze Wahrheit

von Redaktion

Kiefersfeldener Heimatbühne spielt mit Hingabe in der Schulturnhalle „Die Versuchung des Aloysius Federl“

Kiefersfelden – Beim neuen Theaterstück der Heimatbühne Kiefersfelden geht es ehrlich zu, wenn die Sündigen des Dorfes beim Bischof persönlich beichten. Und es wäre nur wahr, jedem der die Premiere der Pfarrhofkomödie „Die Versuchung des Aloysius Federl“ verpasst hat, dringend eine der Aufführungen bis Samstag, 7. Januar, zu nutzen.

Die Besucher erwartet ein turbulentes, lustiges, ernstes, tiefgründiges, rätselhaftes, romantisches und in jedem Fall unterhaltsames Stück.

Das Bühnenwerk handelt von einem Inntaler Dorf des 19. Jahrhunderts, in welchem ein verschollen geglaubtes Büchlein auftaucht, in dem die verstorbene Hebamme haargenau Kind-, Mutter- und vor allem Vaterdaten notierte. Mit dem Buch droht so manche vergangene Sünde aufgedeckt zu werden und das in dem Moment, in dem der Bischof den Ort persönlich besucht. Das Werk von Komödienschreiber Holger Zimmermann setzt das große Ensemble mit vielen Theatertalenten meisterlich um. Besonderes Lob verdienen auch die Bühnenbauer um Andreas Fuchs, denen es gelang, gleich mehrere Bühnenebenen miteinander nahtlos zu verbinden.

Damit der Theaterbesuch gemütlich und zünftig wird, spielt in den Pausen die Familienmusik Schmid auf. Zudem ist für Getränke und Brotzeiten gesorgt.

Gelegenheit für die Theaterbesuche bestehen noch am Freitag, 30. Dezember, sowie am 4., 6. und 7. Januar, jeweils um 19.30 Uhr in der Schulturnhalle Kiefersfelden. Karten gibt es beim Tabak-Land Zaglacher unter der Telefonnummer 08033/ 302722.roc

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