Die Liebesgeschichte von Hubert und Lela
Das Grab der Fidler von Isarborn auf dem Friedhof von Aschau im Chiemgau fällt auf. Und erinnert an eine bemerkenswerte Liebesgeschichte. Foto Kirchner
Ein schmiedeeisernes Kreuz mit goldenen Strahlen, ein Wappen, das drei vor über 100 Jahren gestorbene Edle ausweist: Das Familiengrab der Fidler von Isarborn ist aufsehenerregend. Aber die Liebesgeschichte, die sich dahinter verbirgt, ist unendlich interessanter.
Aschau – Ein kontinenteübergreifendes Liebespaar in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts? Ausgesprochen ungewöhnlich. In Aschau aber Realität. Hubert Fidler von Isarborn, seines Zeichens Kunstlehrer in Györ (Ungarn) im militärischen Dienst, lernte Lela Mercer of Aldie in der Wachau kennen. Diese