Beim Weihnachts- und Dreikönigssingen stimmen die Besucher ein

von Redaktion

Klangvoller Abend mit den „Sagschneida Sängerinnen“ und der „Bairer Saitenmusi“ in der Klosterkirche Altenhohenau

Griesstätt – Es war ein besinnlicher Abend, das alpenländische Weihnachts- und Dreikönigssingen in der weihnachtlich geschmückten Klosterkirche in Altenhohenau. Die „Moosbach Bläser“ stimmten die Besucher aus nah und fern feierlich ein. Dekan Pfarrer Klaus Vogl freute sich, allen eine stimmungsvolle Stunde bereiten zu dürfen.

Dann erklangen die Stimmen der drei „Sagschneida Sängerinnen“ aus Lenggries. Im Anschuss erfreute die „Bairer Saitenmusi“ mit ihrem Musikstück. Passend zum Lied der „Sagschneida Sängerinnen“ „Ihr Brüder von Bethlehem“ begann Dekan Vogel seine Textbeiträge über die Hirten.

Hierbei zitierte er aus Predigten des kürzlich verstorbenen emeritierten Papst Benedikt: „Von den Hirten wird zunächst gesagt, dass sie Wachende waren und dass die Botschaft sie eben deshalb erreichen konnte, weil sie wach waren. Wachwerden bedeutet, den Sinn für Gott entwickeln, für seine leisen Winke, mit denen er uns führen will.“ Zum Dreikönigsfest heißt es unter anderem: „Immer wieder fasziniert uns diese unerschöpfliche Geschichte von dem geheimnisvollen Stern, der den Weg zu Christus zeigt. Die Weisen waren bereit, ins Dunkle und Ungewisse hinauszugehen, gewiss doch, dass das Licht Gottes sie nicht trügen wird. Dem stehen die Bürger Jerusalems gegenüber, die zwar den Stern gesehen haben, aber dann doch den Stern Stern sein ließen. Die Gleichgültigkeit und die Sorge des Alltags sind es, die auch uns, gerade den Menschen dieser Zeit, immer wieder das Licht zu verschütten drohen und uns hindern, das Eigentliche, den Herrn, zu finden.“

Zwischen den Beiträgen von Dekan Pfarrer Klaus Vogl erklangen im Wechsel die Gesangs- und Musikstücke.

Der Abend schloss mit dem Andachtsjodler von den „Sagschneida Sängerinnen“, in den die Besucherinnen und Besucher einstimmten.

Die Veranstaltung endete bewusst ohne Applaus, um die Stimmung im Herzen zu bewahren. re

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