Söchtenau – Vor fünf Jahren waren die Besucherzahlen beim Krieger- und Veteranenverein Söchtenau immer mehr zurückgegangen und so startete der Verein mit einem neuen Konzept und wagte den Neuanfang. Das neue Konzept „Bürgerball 2.0“ hat sich bestens bewährt. Mittlerweile ist die Faschingsgala innerhalb kürzester Zeit ausverkauft.
Auch heuer gestaltete der Verein beim Postwirt in Söchtenau mit Liebe fürs Detail einen wunderschönen Abend. Balldirektor und Veteranenvorsitzender Joachim Pfaller eröffnete mit seiner Begrüßung und einem Walzer zusammen mit den Honoratioren der Gemeinde den Ball. Die Tanzfläche sollte sich fortan nicht mehr leeren.
Den traditionellen Reservisteneinmarsch führte Max Forstner mit neun Reservisten an. Die Truppe wurde von Pfaller, dem Zweiten Söchtenauer Bürgermeister, Marco Binder und dem Vorsitzenden des Patenvereins Schwabering, Sepp Eckl, beim Appell kontrolliert und in die Saalbar eingeladen. Die Reservisten sind für ihre aufwendigen und gelungenen Einlagen schon bekannt. Dieses Mal verzichtete man auf Film und Technik und belustigte die Anwesenden als Putzfrauen, die am Morgen danach den Ballsaal aufräumen müssen und da so einige Überbleibsel finden. Hier wurden wieder einige kommunale Geschehnisse aufs Korn genommen. Michael Süss, Wolfgang Seidl, Christoph Forstner und Robert Opperer begeisterten durch ihren Witz und Interpretation und gaben immer wieder Anlass für lautes Gelächter und tosenden Beifall im Saal. Gegen Mitternacht marschierte die Vogtareuther Faschingsgilde mit ihrem Prinzenpaar Verena I. und Dominik I. ein. Die witzige Moderation von Hofmarschall Peter Rottmooser begeisterte das Publikum.
Das strahlende Prinzenpaar überreichte nach ihrem Walzer im Auftrag des Vereins ein paar Faschingsorden für verdiente Mitglieder. Thomas Schöberl, Anton Grießer senior und Wolfgang Seidl senior wurden für ihre steten Arbeitseinsätze im Laufe der Jahre belohnt. Außerdem wurde Vorsitzender Joachim Pfaller für seine ehrenamtliche Vereinsführung mit einem Orden gewürdigt.
Für die ausgelassene Stimmung zeichnete auch die Band „Huraxdax“ verantwortlich. Inspiriert von der tollen Stimmung spielten sie freiwillig wesentlich länger als vereinbart.ni