Weiberkranzl feiert bis spät in die Nacht

von Redaktion

Frauengemeinschaft Samerberg präsentiert so viele Einlagen wie lange nicht mehr

Samerberg – Alle narrischen Weiberleit‘ aus nah und fern trafen sich kürzlich mittags beim Hamper im Saal in Grainbach. Ob Vollkörper-Kostüm oder nur ein lustiges Hüadl – von 19 bis 90 Jahre war wieder alles vertreten beim legendären Weiberkranzl der Samerberger Frauengemeinschaft.

Vorsitzende Gisela Schober führte schwungvoll durchs randvolle Programm und brachte mit Katharina Riedl einen Sketch über die „wirklichen Hintergründe des Bade-Unfalls auf dem Pflegersee“ auf die Bühne.

Die Joham-Hilde, ihres Zeichens Samerberger Urgestein des Weiberfaschings, übte mit ihrer Enkelin und dem Publikum die La-Ola-Welle. Die Ehrengäste „G und G“, alias Bürgermeister Georg Huber und Diakon Günter Schmitzberger, kämpften in ihrer Einlage mit der „klammen Kasse“. Werbe-Einblendungen während des Gottesdienstes zu machen, war aber dann doch zu viel. Völlig überraschend hatten sich zwei Riederinger Sänger eingeschlichen. Als Bezahlung mussten sie ihre bekannten Spottverse zum Besten geben. Wer genau hinsah, konnte mindestens einen Huagl-Sepp erkennen.

Überhaupt wurden in diesem Jahr so viele Einlagen wie schon lange nicht mehr aufgeführt: So traten die Steinkirchner Schlümpfe auf, die Raben von Rund-Uma-Dum waren dabei, und in Törwang hatten sich die Frauen in der Schönheitsfarm sogar unters Messer gelegt, um für das Weiberkranzl gerüstet zu sein. Zum Abschluss des Nachmittags tanzten die „Samer Cheers“ eine fetzige Einlage. Es spielten „Zaxn Di“, und die Rohrdorfer Faschingsgesellschaft trat auf. Wer dann noch konnte, feierte weiter, bis der Wirt das Licht ausmachte. hö

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