Nachruf

von Redaktion

Pittenhart – Berta Fischer, eine liebevolle Mama und Schwiegermama, eine fürsorgliche Oma und geschätzte Nachbarin ist am 26. Februar 2023 verstorben.

1966 kam Berta Fischer, nach ihrer Hochzeit mit Franz Fischer in den kleinen Ort Oberbrunn bei Pittenhart. Das junge Paar hatte sich am Höhenberg ein schickes Einfamilienhaus gebaut, in das nach der Hochzeit eingezogen wurde.

Drei Kindern haben Berta und ihr Ehemann das Leben geschenkt. Die Ehe mit Franz ging nach 30 Jahren, mit dem Tod von Franz Fischer im Herbst 1996 zu Ende. Danach lebte sie mit ihrem Sohn Wolfgang weiter im Haus in Oberbrunn. Ihr Haus, der Garten, alles wurde bestens in Schuss gehalten. Bei den Ausflügen der Pittenharter Senioren war sie auch immer gerne dabei, ebenso gerne ging sie mit dem Eggstätter Veteranenverein auf Reisen und liebte die Ausflüge und Unternehmungen mit ihren Oberbrunner Freundinnen Kathi, Marille und Maria.

Zu Zeiten des Pittenharter Wandervereins verging fast kein Sonntag, wo die Familie Fischer sich nicht auf den Weg machte und die Strecke von zehn Kilometern für eine Wandermedaille zu gehen.

Berta Fischer, wurde am 20. September 1939 in Aufham – Gemeinde Eggstätt geboren. Sie war die jüngste Tochter der Schreiners-Eheleute Lindner. Ihre Schulzeit verbrachte sie in Eggstätt. Da ihre Eltern gesundheitlich etwas angeschlagen waren, musste sie viel mitarbeiten. Später war sie im Haushalt bei der Familie Mumm in Meisham.

Bei der Arbeiterwohlfahrt im Schloss Oberbrunn war sie als hilfsbereite Mitarbeiterin geschätzt. Lange Jahre hat sie auch als Zimmermädchen in der Simssee Klinik in Bad Endorf gearbeitet. Frau Fischer freute sich über ihren Ruhestand, so hatte sie mehr Zeit sich um Haus, Garten und ihre geliebte Katze zu kümmern. Als Wolfgang sein eigenes Dahoam in Obing einrichtete, war Berta Fischer mit ihrer Katze „Minki“ allein im Haus und ein perfektes Duo. Sehr schmerzlich war es, als die Katze in ein neues Zuhause nach Altenmarkt kam, weil Fischer gesundheitlich nicht mehr in der Lage war, Minki zu versorgen. Nach einem Schlaganfall im Dezember 2019 war Berta Fischer erst einige Zeit im Krankenhaus und dann bis März 2020 auf Reha. Mit der Hilfe einer 24-Stunden-Pflegekraft war es möglich, dass sie wieder in ihr Haus nach Oberbrunn ging.

Mit dem steigendem Alter und den Nachwirkungen des Schlaganfalles verschlechterte sich ab Anfang 2022 ihr Gesundheitszustand zunehmend, im März ging sie ins Katharinen-Heim nach Bad Endorf. Als im Josphihof ein Platz frei wurde, zog sie nach Obing um und war so wieder mehr in ihrer gewohnten Umgebung und auch in der Nähe ihres Sohnes Wolfgang.

Ein schwerer Schicksalsschlag war für Berta Fischer der Tod ihres Sohnes Ulli, der im September 2022 nach einer heimtückischen Krankheit verstorben ist.

Unlängst machte ihr eine Lungenentzündung sehr schwer zu schaffen und sie musste ins Krankenhaus nach Trostberg. Nach kurzer Verbesserung ging es dann aber schnell bergab. Im Beisein ihrer Kinder ist Berta Fischer dort dann am Sonntag, 26. September, eingeschlafen.

Am Mittwoch wird Berta Fischer bei einem Requiem in der Pittenharter Pfarrkirche verabschiedet und ihre Urne auf dem Friedhof im Familiengrab beigesetzt.

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