Bad Endorf – Sabina Astner aus Dorfbach verstarb im Alter von 73 Jahren. Sie wurde auf dem Bad Endorfer Friedhof beigesetzt.
Sabina Astner wurde 1949 in Dorfbach geboren. Sie wuchs mit ihrer Schwester bei ihren Eltern Sabina und Kasimir Greißl auf und besuchte die Volksschule in Dorfbach. Sie erlernte die Landwirtschaft, war mit Leib und Seele Bäuerin und scheute sich auch nicht vor schwerer Arbeit. 1975 heiratete sie Sepp Astner. Das Paar bekam vier Kinder, es folgten zwölf Enkelkinder.
In jungen Jahren war Sabina Astner aktiv beim Trachtenverein. Besonders mochte sie das „Drahn“ bei den Dirndln, was sie sehr gut beherrschte. Die nun Verstorbene liebte Musik der verschiedensten Stilrichtungen, von Volksmusik bis hin zu Elvis Presley, und tanzte auch gerne.
Ihre schwere Krankheit bremste sie nach und nach immer mehr aus. Auch wenn sie im Laufe der Jahre nicht mehr so konnte, wie sie es gern wollte, war sie ein fröhlicher Mensch und immer für einen Spaß zu haben. Sie war auch gerne Gastgeberin.
Ihr ganzes Streben galt der Familie, die der liebevollen Mutter und stolzen Oma das Wichtigste war.
Seit 2015 brauchte Sabina Astner immer mehr Unterstützung und auch Pflege, die sie im Finkenhof in Rimsting fand. Schließlich verstarb sie am 15. Februar im Krankenhaus Prien.
Die Beerdigung zelebrierte Pfarrer Zehetmeier in der Endorfer Pfarrkirche. Die Enkel sprachen Fürbitten, untermalt von sanfter Ziach-Musik. Eine große Trauergemeinde begleitete Sabina Astner auf ihrem letzten Weg.
Am Grab nahmen sowohl der Trachtenverein Bad Endorf mit vielen Röckefrauen als auch der Rauchclub/Sterbekasse Endorf mit Fahnenabordnungen von ihrem langjährigen Mitglied Abschied. Die Fahnen senkten sich am offenen Grab ein letztes Mal für das „Langl Binal von Dorfbach“, wie Sabina Astner genannt wurde.amf