Raubling – Im engsten Familienkreis wurde die Urne der im Alter von 88 Jahren verstorbenen Berta Eder durch Diakon Josef Jackl im Kirchfriedhof Großholzhausen beigesetzt. Berta Eder, geborene Purainer, wurde in Neubeuern-Altenmarkt geboren. Als sie gut ein Jahr alt war, verstarb der Vater.
Die ersten drei Jahre ihres Lebens wuchs sie bei einer Tante in Großholzhausen auf. Mit 17 Jahren kam Berta Purainer als Hilfe in den Pfarrhof in Neubeuern. Sie lernte ihren späteren Ehemann Mathias Eder kennen. 1955 erbauten sich Berta und Mathias Eder ein Eigenheim in Großholzhausen.
Aus der Ehe gingen vier Kinder, eine Tochter und drei Söhne, hervor. Später kamen drei Enkel und eine Urenkelin hinzu. 2007 verstarb der älteste Sohn Peter. Nur zwei Jahre später musste Eder auch ihren Ehemann zu Grabe geleiten.
Eder war eine bescheidene und immer zufriedene Frau. Ihr Garten und die Blumen bereiteten ihr große Freude. Sie liebte ihre Katzen, es gab keine Zeit, in der sie keine um sich hatte.
Als das Leben in zunehmendem Alter beschwerlicher wurde, fand sie 2020 im Pflegehäusl in Brannenburg ein zweites Zuhause. Dort schlief sie friedlich für immer ein.koa