Pittenhart – Die Ortsbäuerin Manuela Graf-Meier erinnerte in ihrem Bericht bei der Jahresversammlung an das vergangene Jahr der Landfrauen in Pittenhart im Bayerischen Bauernverband (BBV). Eine große Aufgabe der Ortsgruppe sei das alljährliche „Trecker Treck“, außerdem sprach sie vom Bauernhoftag auf dem Vodermayerhof in Altersham mit der vierten Klasse der Grundschule Pittenhart. Die Kinder lernten dabei die Landwirtschaft mit ihren Tieren und Techniken kennen. Im Workshop machten sie Butter selbst, buken Brot und bereiteten Milchshakes aus regionalen Zutaten zu. Der Ausflug der BBV-Ortsgruppe führte nach Ruhpolding, wo sie die Chiemgau-Arena mit dem Biathlonzentrum besichtigten. Neben dem Rehessen und dem Ausflug zum Christkindlmarkt nach Halsbach fand der erste Frauenstammtisch statt.
Mit einer Vorschau auf die anstehenden Termine, wie dem Ausflug zum Moyerhof in Aschau am Inn, dem „Trecker Treck“, einer Kochvorführung und einem Bauerhoftag auf dem Vodermayerhof endete der Jahresbericht und die Ortsbäuerin gab das Wort an Kurt Niedermeier als Vertreter der Raiffeisenbank weiter. Dieser informierte über verschiedene Kapitalanlagemöglichkeiten und Sparprogramme. Die Zinsen für die Einlagen steigen wieder, so Niedermeier, aber auch die Zinsen für ein Darlehen. Er zeigte auch auf, wie sich die Kaufkraft des ersparten Kapitals im Laufe der Inflation verringert und sprach die steigenden Lebenshaltungskosten an.
Als Referentin zum Thema „Wie finde ich genug Kraft für alle (alles)“ hat Petra Olenyi über die Schwierigkeiten im Zusammenleben der Generationen gesprochen. Sie veranschaulichte die „Krafträuber“ des Alltags. Die eigenen Gedanken tragen viel zum Wohlbefinden bei. Gerade Überlegungen wie „Ich bin nicht perfekt“ oder „Das hätte ich jetzt aber besser machen können“ kosten Kraft. Ihr Appell lautete: Auf die eigenen Gedanken zu achten, die das Leben bestimmen.
Eine besondere Ehrung erhielt anschließend Ursula Schuster, die seit circa 25 Jahren die Chronik für den Bauernverband schreibt und mit vielen Bildern lebendig macht.
Zuletzt appellierte sie an die Mitglieder, bei den bevorstehenden Veranstaltungen mitzuhelfen. Jung und Alt sollten dabei zusammenhalten, zusammenarbeiten und voneinander lernen. Im geselligen Beisammensein und einem Ratsch ging die Jahresversammlung zu Ende.