Eggstätt – Mit 13:0 Stimmen genehmigten die Gemeinderäte Eggstätts in ihrer jüngsten Sitzung den Jahresbericht 2021. Zuvor hatte Helmut Hundhammer (CSU), Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses, erklärt, dass der Ausschuss „recht zufrieden mit dem Ergebnis“ sei.
Schon im Juni war den Gemeinderäten der Rechenschaftsbericht bekannt gegeben worden, das Gremium hatte dabei auch die über- und außerplanmäßigen Ausgaben nachträglich genehmigt. Bei der örtlichen Rechnungsprüfung wurden, so Hundhammer, keinerlei Auffälligkeiten festgestellt. Mit seinen Kollegen Jacob Illi (Grüne), Gerhard Eder (ÜWG) und Markus Löw (FBE) habe er stichprobenartig alle Unterlagen geprüft. Besonderer Augenmerk sei in diesem Jahr auf der Bar-Kasse gelegen, die „bis auf den Cent genau gestimmt“ habe.
Die Beschlüsse des Gemeinderates seien umgesetzt worden. Allerdings seien noch immer einige Stellen in der Gemeinde unbesetzt. Bezüglich des Umweltschadens in Natzing sei festzuhalten, dass dies „eine teure Geschichte für alle Bürger“ werde. Zusammenfassend kam der Rechnungsprüfungsausschuss zu dem Ergebnis, so Hundhammer, dass die Verwaltungstätigkeit den haushaltsrechtlichen Vorgaben entspreche.
Bürgermeister Christian Glas (FBE) wiederholte einige Zahlen aus der Jahresrechnung. So schließt der Gesamthaushalt inklusive bereinigter Soll-Einnahmen und -Ausgaben mit 8,245 Millionen Euro ab. Der Verwaltungshaushalt macht dabei 5,939 Millionen Euro aus, der Vermögenshaushalt beträgt 2,305 Millionen Euro. Dem Vermögenshaushalt wurden 340688 Euro zugeführt.
Ohne Nachfragen stellte der Gemeinderat einstimmig die endgültige Jahresrechnung 2021 fest.
Die Entlastung übernahm der Zweite Bürgermeister Hans Plank (CSU). Auch dieser Beschluss erging einstimmig. elk