Ehepaar Paul gehört seit 60 Jahren der KAB an

von Redaktion

Katholische Arbeitnehmer Bewegung Neubeuern begeht Jahresversammlung und zeichnet Mitglieder aus

Neubeuern – Das Bekenntnis zur KAB (Katholische Arbeitnehmer Bewegung) und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, prägte die mit knapp 40 anwesenden Mitgliedern geführte Jahreshauptversammlung im Salettl beim Hofwirt, vorangehend ein Gottesdienst in der Pfarrkirche Neubeuern.

„Nicht alles konnten wir nach Plan durchführen“, so Barbara Heinrich vom Vorstandsteam, „weil die Pandemie dies verhinderte“. In diese Zeit fiel auch der Tod des langjährigen Vorsitzenden Fritz Reisner. Zentraler Ort der KAB ist das Feldkreuz am Pfarrheim, wo Maiandachten oder die Jahresmesse stattfinden. Witterungsbedingt war die Maifeier im vergangenen Jahr in die Kirche verlegt worden, musikalisch begleitet von Valentin Lenz. Die Kreiswallfahrt nach Schwarzlack, der Einkehrtag in Großholzhausen zum synodalen Weg wurde überregional begleitet. Unter der Führung von Magdalena Wiesböck fand das Binden der Kräuterbuschen statt. Die eingelegten Spenden von knapp 600 Euro konnten dem Asylhelferkreis überreicht werden. Kassier Hans Leitner listete Einnahmen und Ausgaben übersichtlich auf, mit dem Hinweis auf ein Minus von 144 Euro. Herbert Paul als Kassenprüfer verwies auf die Richtigkeit, beantragte die Entlastung der Verantwortlichen, was einstimmig geschah.

Hannerl Astner aus Flintsbach, Kreisvorsitzende und stellvertretende Diözesanvorsitzende, zeigte sich angetan von den Aktivitäten. Sie nahm die Ehrungen vor, bei der Bärbl und Konrad Paul für 60 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet wurden. Bärbl Paul war Orts- und Kreisvorsitzende, Konrad Paul für die Finanzen des Kreisverbandes verantwortlich. Für derart lange Mitgliedschaften ist die KAB-Organisation gar nicht vorbereitet, meinte Barbara Heinrich, übergab aber ein persönliches Geschenk des Ortsverbandes. Weitere Ehrungen galten für 25- und 40-jährige Mitgliedschaft.

Bürgermeister Christoph Schneider informierte über die anstehenden Änderungen im Pfarrheim, das bisher oftmalig auch Herberge für die KAB war. Die Entwicklung der Gemeinde erfordert weiteren Platz für die Betreuung von Kindern in Krippen und Kindergärten. Die bisherigen beiden Einrichtungen sind ausgeschöpft, eine dringende Abhilfe musste gefunden werden. In Gesprächen mit den Verantwortlichen in den kirchlichen Gremien wurde auch die Umnutzung des Pfarrheimes ausgelotet und für sinnvoll erachtet.

Bauliche Veränderungen sind zu vollziehen, dies unter einem zeitlichen Druck, verbunden mit finanziellem Aufwand. Durch die Veränderungen im Rathaus wurden nun einige Planspiele erforscht, wie der verloren gegangene Platzbedarf ergänzt werden kann. Der Bürgermeister weiß um die Wichtigkeit dieses Raumes, der multifunktionell genutzt ist. Er versprach auch im Sinne der Gemeinde für KAB, Senioren und allen, die den bisherigen Raum genutzt hatten, eine Lösung zu erarbeiten.

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