Spielwitz und Spannung – Gelungene Premiere der Komödie „Da Grantlhuber“

von Redaktion

Theatergruppe des Trachtenvereins begeistert mit Komödie von Peter Landstorfer das Hochstätter Publikum – Weitere Vorstellungen ab Freitag

Hochstätt – In diesem heiteren und mit spaßigen Intrigen gespickten Stück, verstanden es die Hauptakteure der Theatergruppe des Trachtenvereins Hochstätt, Georg Posch in der Rolle des Gemeindebeamten Jakob Suderer, bekannt als „da Grantlhuber“, und Martin Posch als der selbstherrliche Bürgermeister Franz-Josef Dimpflmayer, sich mit viel Spielwitz in Szene zu setzen und die Spannung, um die von unliebsamen Überraschungen begleiteten Vorbereitungen, zum „Scheitlinger“ Gründungsfest bis zum Schluss hochzuhalten.

Die Spezlwirtschaften und Schlitzohrigkeit des Bürgermeisters Dimpflmayer bringen dabei den „Grantlhuber“ fast zur Verzweiflung. Da scheint nur die resolute Bürgermeistergattin Marianne (Claudia Altendorfer) das nötige Rezept gegen dessen ungestümen Tatendrang gefunden zu haben und holt dabei so manche Überheblichkeit wieder auf den Boden zurück.

Die Rollen der Scherenschleiferin Sofia Krontaler, aber auch die der Großbäuerin Scholastika Loderbauer sind mit Rosmarie Schildhauer und Ariane Taube mit ihrer originellen Spielweise bestens besetzt. Sie bringen im Verlauf der Handlung mit ihren delikaten „Offenbarungen“ die Festvorbereitungen fast zum Scheitern.

Schließlich wird Bürgermeister Dimpflmayer auch noch mit der Tatsache konfrontiert, dass seine Tochter Monika (Katharina Schildhauer) mit dem jungen, aber von ihm ungeliebten Kapellmeister Ferdinand Oberhorner angebandelt hat. Georg Schildhauer übernahm diese Rolle und auch dessen pfiffiger Bühnenauftritt wurde vom zahlreichen, theaterhungrigen Publikum immer wieder mit spontanem Szenenapplaus bedacht.

Wäre da nicht das allzu vertrauliche nächtliche Treffen mit der Lehrerin Cäcilia Tabelböck, diese Rolle hat Maria Franz treffend im Griff, ungewollt von Oberhorner beobachtet, ans Tageslicht gekommen. So werden der Bestatter und Feuerwehrvorstand Severin Schaufelstiel (Hugo Kapsner) und auch der Wirt Bartl Bratschießer, diese Rolle verkörpert Spielleiter Alfons Altendorfer, mit allen Höhen und Tiefen in der Festvorbereitung konfrontiert und von vielen Zweifeln gepackt, ob das Jubiläumsfest noch zu retten ist.

Auch für die nächsten Aufführungen am kommenden Freitag, 24. und Samstag, 25. März, jeweils um 20 Uhr im Gasthaus Kapsner freut sich die Theatergruppe auf ein volles Haus.

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