CSU-Ortsverband Aschau will sich rasch verjüngen

von Redaktion

Neuer Vorsitzender Sven Herrmann möchte Profil schärfen

Aschau – Klare Worte sprach der neue CSU-Vorsitzende Sven Herrmann bei der Jahresversammlung der CSU Aschau im Gasthof Baumbach. Es gelte, das Leitbild und das Profil zu stärken, sich gemeinsam für Aschau und Sachrang einzusetzen und den Nachwuchs anzusprechen.

Die derzeit 79 Mitglieder starke CSU müsse sich verjüngen, den Hauptanteil mache in der CSU Aschau die Generation Ü50 plus aus. Zahlreiche CSU-Mitglieder waren zur Jahresversammlung erschienen. Der scheidende Vorsitzende, Georg Westenthanner, versprach, er bleibe der CSU erhalten und werde seinem designierten Nachfolger zur Seite stehen.

Michael Andrelang, Zweiter Bürgermeister von Aschau, ging auf wichtige örtliche Belange ein. Sei es der Neubau der Sporthalle, der Sachranger Hof, der Bau der Seehaus-Brücke über die A8, der Kindergarten, die Überplanung des Linner-Areals oder der Ausbau der Kampenwandseilbahn.

Daniel Artmann, Rosenheims Zweiter Bürgermeister, leitete dann die Neuwahlen. Sven Herrmann wurde zum neuen Vorsitzenden gewählt, sein Stellvertreter wird Georg Westenthanner, neuer Kassier wird Stephan Gabriel und Elmar Stegmeier wird neuer Schriftführer.

Als Beisitzer ergänzen Michael Andrelang, Peter Thaurer, Peter Huber, Thomas Pertl, Harald Westermann und Michael Link den Vorstand.

Ein weiterer Höhepunkt der Versammlung war anschließend der Dank an die ausscheidenden Vorstandsmitglieder, Karin Omerzu-Ruthus und Jakob Hündl. Artmann ging anschließend auf die aktuelle politische Lage ein. Im Hinblick auf den Fach- und Arbeitskräftemangel meinte er: „Leistung muss sich lohnen.“ Gründer gelte es zu fördern, deren Leistung müsse man anerkennen. Und dass es Migration brauche. Er könne sich hier ein Fachkräftezuwanderungsgesetz wie in der Schweiz oder Kanada vorstellen. Schutzbedürftigen Hilfe anzubieten, sei das eine, aber es gelte auch, Regeln zu setzen.elk

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