Gerhard Reiter erhält goldenes Ehrenzeichen

von Redaktion

Aschauer Feuerwehrler zeichnen bei Jahresversammlung sechs aktive Kameraden aus

Aschau – Bei der Jahresversammlung der Aschauer Feuerwehr im Gasthaus Brucker gab es neben Berichten zum Einsatzjahr und Dankesreden geladener Gäste für das wichtige ehrenamtliche Engagement der Wehr auch besondere Ehrungen.

Kommandant Tobias Brinkmann nannte Zahlen zum Jahr: „Die Aschauer Feuerwehr wurde im Jahr 2022 69-mal alarmiert, wir rückten zu 19 Bränden und zu 38 technischen Hilfeleistungen aus.“ Er berichtete weiter, dass die Einsatzkräfte 21 betroffene Personen versorgt und sechs medizinische Erstversorgungen vorgenommen hätten.

3000 Stunden
im Einsatz

Zu den zwölf sonstigen Tätigkeiten zählte auch die Verkehrsabsicherung. 69 Alarmierungen und die Übungsstunden erforderten rund 3000 Einsatzstunden. Die Maschinisten und Atemschutzgeräteträger waren zusätzlich bei Lehrgängen auf Landkreisebene eingesetzt.

Nicht einberechnet seien bei diesen Stunden MTA-Lehrgänge, Wartungs- und Pflegearbeiten im Feuerwehrhaus und rundherum. Die leisteten die Aschauer Feuerwehrleute „für ein Dankeschön oder auch keins“.

Die aktive Wehr besteht derzeit aus 81 Mitgliedern, davon sieben Frauen. Mehrfach trainierten die 29 Atemschutzgeräteträger in Prien. Ein Zugführer und zehn Gruppenführer sind für die Führung der aktiven Mannschaft ausgebildet. Mit Fahrern und Maschinisten ist die Feuerwehr Aschau ausreichend versorgt. Die Jugendfeuerwehr verfügt über neun Mitglieder, darunter eine junge Frau.

„Die Aschauer Feuerwehr war im Dorf ständig präsent und bei allen weltlichen und kirchlichen Anlässen vertreten“, stellte Vorsitzender Werner Grill in seinem Bericht fest. Er dankte allen Mitgliedern für ihre Arbeit, sowie allen Gönnern und Spendern des Vereins; „Der Verein erhielt großzügig Spendengelder aus dem gesamten Gemeindebereich, die – wie von den Spendern gewünscht – sofort wieder in die Ausstattung der Aktiven investiert wurden.“ Die Aschauer hätten in den vergangenen Jahren beim Hochwasser und im Schnee gesehen, was ihre Feuerwehr leistet und wollten mit ihren Spenden helfen, „dass es noch besser geht“.

Rathauschef Simon Frank lobte als Dienstherr der Feuerwehr und aktiver Gruppenführer der Aschauer Wehr den Feuerwehrverein für die Übernahme der Kosten von zusätzlicher Ausrüstung und Material. Die Vereinsführung sei immer bestrebt, die Ausrüstung und Ausbildung der aktiven Wehr auf dem neuesten Stand der Feuerwehrtechnik zu halten. „Unsere beiden Feuerwehren in Aschau und Sachrang sind gut ausgestattet, beim Ehrenamt darf man nicht sparen“. Der Bürgermeister betonte zudem die gute Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Sachrang und grenzüberschreitend mit der Tiroler Feuerwehr vom Niederndorferberg, vor allem bei der Jugendausbildung. „Wir bedanken uns für die Präsenz der Feuerwehr im täglichen Leben, ein Leben im Dorf ist ohne die Feuerwehr nicht möglich!“

Ehrungen bei der Aschauer Wehr

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