Neubeuern – Bürgermeister Christoph Schneider berichtete bei der jüngsten Bürgerversammlung über die Einberufung eines Bürgerrates zur Findung einer zukunftsfähigen Lösung für ein neues Rathaus, das auch die Akzeptanz der Bevölkerung hat und von der „großen Wendung, die sich ergeben hat und auch schnell umgesetzt wurde“. Das leer stehende Gebäude, das die Gemeinde eigentlich als Übergang während des Rathausneubaus mieten wollte, konnte käuflich erworben werden mit dem Ziel, bereits im Januar 2024 in ein fertiges Rathaus einzuziehen. Am Freitag, 5. Mai, wird am Nachmittag die Bevölkerung eingeladen, die Räumlichkeiten im neuen Rathaus zu besichtigen, um einen Eindruck zu bekommen, wie dieses Gebäude auch genutzt werden kann.
Nachdem die Zahl an Kinderbetreuungsplätzen vor allem wegen des Rechtsanspruchs durch den Gesetzgeber auf einen Kindergartenplatz ab dem ersten Lebensjahr „explodiert“, konnten zu den aktuell acht Kinderbetreuungsgruppen zwei neue Gruppen im „Pfarrsaal“-Gebäude geschaffen werden.
Zur Versorgungssicherheit wurde die technische Machbarkeitsstudie zum Bau eines Biomasseheizkraftwerks der kommunalen Gebäude und des Schlosses abgeschlossen. Es würde eine Investition in Höhe von knapp vier Millionen Euro erfordern und hätte ein Potenzial, um jährlich 750 Tonnen Kohlenstoffdioxid einzusparen. Als Rechtsform wäre als Ziel die Gründung einer Genossenschaft, die wachsen kann. Sehr kontrovers diskutiert werden zur Zeit im Gemeinderat die Optik dieses Gebäudes und der ideale Standort.
Die Machbarkeitsstudie für die Friedhofserweiterung in Altenbeuern ist abgeschlossen, damit dem Wunsch nach alternativen Bestattungsformen entsprochen werden kann. Die Haushaltsmittel zur Realisierung wurden bereits bereitgestellt.
Haushaltsmittel wurden auch bereitgestellt für die Schaffung von sicheren Fußgängerüberwegen in Altenbeuern. Die Genehmigung dafür steht allerdings noch aus. eri