Nußdorf – Zu insgesamt 32 Einsätzen musste die Freiwillige Feuerwehr Nußdorf im vergangenen Jahr ausrücken. Das gab jetzt Feuerwehrkommandant Stefan Drexler auf der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr, die im Saal des Schneiderwirts stattfand, bekannt. Mit insgesamt 752 Einsatzstunden wurden die 52 aktiven Feuerwehrdienstleistenden zu vier Brandeinsätzen, 24 technischen Hilfeleistungen, vier sonstigen Tätigkeiten und zwei Fehlalarmen gerufen. Um sich für die Einsätze fitzuhalten, wurden 19 Übungen mit 430 Übungsstunden durchgeführt. Darunter waren zwei Großübungen in Großbrannenburg und Rossholzen. Viele Stunden verbrachten die Floriansjünger auf der Schulbank, um sich aus- beziehungsweise fortbilden zu lassen. Dazu gehörten unter anderem Erste-Hilfe-Kurse und Flughelferunterweisungen.
Der Nachwuchs in Nußdorf ist gesichert, im vergangenen Jahr konnten zehn Jugendliche die Prüfung absolvieren und im kommenden Jahr bereiten sich weitere acht Jungfeuerwehrler vor, in den aktiven Dienst zu wechseln. Auch dafür übten sie im letzten Jahr recht fleißig und leisteten bei 25 Übungen 620 Übungsstunden.
Grußworte und den Dank der Gemeinde überbrachte Nußdorfs Bürgermeisterin Susanne Grandauer. Sie berichtete darüber, dass im März eine Begehung des Gerätehauses stattgefunden hat. Allerdings habe es nur kleinere Beanstandungen gegeben, die durch die Gemeinde behoben werden. „Die Gemeinde weiß, was sie an ihrer Feuerwehr hat und daher gilt mein Dank allen, die sich ehrenamtlich in den Dienst am Nächsten stellen. Daher werden wir auch in Zukunft unsere Feuerwehr bestmöglich ausstatten und finanziell unterstützen“, sichert Bürgermeisterin Grandauer der Feuerwehr zu. Im Haushalt 2022 wurden knapp 10000 Euro für die Feuerwehr bereitgestellt und für 2023 sind 130000 Euro eingeplant, denn immerhin ist die Gemeinde auch gesetzlich verpflichtet, das Gerätehaus mit den erforderlichen Einrichtungen auszustatten, Fahrzeuge, Geräte, Material, Schutzausrüstung und Dienstkleidung zu beschaffen und den Verwaltungsaufwand zu tragen.
Die Kreisbrandinspektion war durch Kreisbrandinspektor Martin Gruber und Kreisbrandmeister Joachim Buchmann vertreten. Sorgen bereitet der Kreisbrandinspektion die Daxen- und Brauchtumsfeuer, die in den vergangenen Jahren oftmals zu Fehlalarmen geführt haben. Gruber machte darauf aufmerksam, dass jeder, der solche Feuer plant und eine Genehmigung braucht, diese über das Portal www.daxenfeuer.de online melden kann. Für 25-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr wurden Josef Drexler, Josef Liegl, Klaus Wurzrainer, Michael Steinbeißer und Josef Straßburger geehrt.
Das Schlusswort hatte Vereinsvorstand Josef Drexler, der über die Veranstaltungen des vergangenen Jahres berichtete. Auch in diesem Jahr stehen wieder einige Feste auf der Agenda. Am 18. Mai lädt die Feuerwehr im Rahmen des Bezirksmusikfestes zur traditionellen Oldtimerparade und am 5. August zum Weinfest ein. Wegen des überaus großen Anklangs ist für kommendes Jahr wieder ein Faschingsball geplant.stv