Schechen – „Wie ein Tausendfüßler von Mintsberg bis zum Inn“, so beschrieb Schechens Bürgermeister Stefan Adam (CSU) die Vorlandbrücke, die kürzlich im Dialogforum Brenner-Nordzulauf vorgestellt wurde. Sie ist eine Alternativplanung zur bisherigen Wall-Lösung durch das Gemeindegebiet Schechen. Der Damm würde das Gelände mit einer Höhe von bis zu zwölf Metern durchschneiden. Die Brücke ist aus Sicht des Bürgermeisters nicht viel besser. Sie laufe auf bis zu 20 Meter oberhalb des Bodens und sei dadurch zwar luftiger. Aufgrund des schlechten Bodens mit weichem Seebeton sei die Gründung aber kompliziert. Dieser Untergrund weise eine geringe Tragfähigkeit, einen hohen Wassergehalt und großes Setzungsvermögen auf. Es brauche bestimmte Brückenpfeiler mit Sockeln von 13 auf neun Meter und jeweils acht Anker, die bis zu 30 Meter in den Boden ragen. „Da wird jede Menge Beton nötig sein“, so Adam. Für die gesamte Brücke mit rund 3,5 Kilometern Länge brauche es fast hundert solcher Brückenfeiler.
„Mir gefällt beides nicht“, betonte Adam. Er machte aber auch klar, dass die Zulaufstrecke kommen werde. Daher mache es keinen Sinn, jegliche Beteiligung zu verweigern. Man müsse sich einbringen und schauen, dass es für die Gemeinde passe. Seine Hoffnung ist es, dass die Region eine gemeinsame Kernforderung einbringe. Die Idealvorstellung in Schechen läuft auf eine Tunnellösung hinaus.khe