Kiefersfelden – Die örtliche Firmandengruppe hat auch heuer wieder einen Osterweg angelegt, der noch bis zum 16. April zu entdecken, begehen und bestaunen ist. Er beginnt am großen Holzkreuz auf dem Kieferer Bergfriedhof und zieht sich in fünf Stationen und mit einer stationären Wunderkiste hinauf zum vergoldeten Buchberg-Kreuz.
Die ursprüngliche Idee der ehemaligen Pastoralreferentin Christine Ditrich haben diesmal Margarete Pirchmoser und „die Firmanden Anna, Bela, Christian, Julia, Klara, Markus und Sophia aufgegriffen und in den jeweiligen Gruppenstunden aktualisiert und umgesetzt“, wie sich Margarete Pirchmoser gerne erinnert.
Für den künstlerisch-handwerklichen Bereich stand Franz Kurz mit Rat und Tat zur Verfügung, und dies bereits zum dritten Mal, „jeweils mit einer anderen Firmandengruppe, und es hat immer eine Menge Spaß gemacht.“ Alle fünf Stationen erzählen biblisch-österliche Geschichten, geben Impulse mit Aktionen und Rätseln und laden dazu ein, das Geheimnis von Ostern, die Auferstehung Jesus, zu entdecken und zu verstehen.
An Station eins findet sich eine Holzkiste mit kleinen Ästen und Bindfäden, die zu einem Kreuz gebunden werden können. An der nächsten Station gibt es „Weihwasser to go“, also zum Mitnehmen, und auf dem Weg zu Station drei finden sich Buchstaben, die, richtig angeordnet, einen Osterwunsch ergeben.
Weiter geht es zu besonderen steinernen Findlingen, die im Hause des jeweiligen Finders ihrerseits etwas finden könnten – einen besonderen Platz. An der vorletzten Station können persönliche Ostermomente auf Papierherzen geschrieben werden. Am goldenen Gipfelkreuz, dem Ziel des Osterwegs, stehen viele kleine Teelichter zur Verfügung, mit deren Leuchten man seine Ostergrüße mit Gleichgesinnten teilen kann.
Der Weg ist also „bereitet, und die Kinder, die auch die Betreuung der Station übernehmen, sind schon sehr gespannt und freuen sich auf zahlreiche Besucher“, sagt die Mitinitiatorin, der es ein Anliegen war, sich bei den Kieferer Gemeindewerken für die Ausleuchtung des Weges sowie der Stationen und beim Bauhof für den Transport der Kreuze und Kisten zu bedanken. Damit ist alles getan für eine „Wanderung mit Jesus; gewiss stellt sich dabei echte österliche Freude ein“, so wünscht es sich jedenfalls Margarete Pirchmoser. hko