Bad Endorf – Im Alter von 76 Jahren ist Hubert Kristen aus Bad Endorf verstorben.
Hubert Kristen ist in Rosenheim geboren, wuchs mit einem Bruder und zwei Schwestern in Endorf auf und besuchte auch dort die Schule. Nach der Schulzeit machte er eine Ausbildung zum Feinmechaniker bei der Firma Kleinekathöfer in Endorf und ging dann zur Deutschen Bahn, für die er zwanzig Jahre tätig war. Anschließend arbeitete er bei einer medizinisch-technischen Firma in Rosenheim.
1965 heiratete er seine Irmi. Sie bekamen zwei Kinder, Jürgen und Irmi. Die Enkelkinder Lisa, Sebastian und Daniel vergrößerten die Familie. Er war ein sehr gradliniger Mensch, für den Wahrheit und Integrität wichtig waren. Daneben schätzte er die Natur, fühlte sich sehr mit ihr verbunden und konnte Vögel am Gesang erkennen. In seiner Freizeit liebte er es, Fußball zu spielen und mit dem Rennrad zu fahren. Mit seiner Frau zog es ihn immer wieder nach Südtirol zum gemeinsamen Berggehen. Als Familienmensch waren die Enkelkinder sein ganzer Stolz. Leider bekam er mit gerade mal 51 Jahren eine schwere Augenkrankheit, die ihn erblinden ließ. Tapfer und klaglos bewältigte er seinen Alltag, wobei seine Frau Irmi ihm immer zur Seite stand. Weitere schwere Erkrankungen schränkten ihn immer mehr ein, bis er vollständig unterstützt werden musste. So verstarb er zu Hause in den Armen seiner Frau.
Eine große Trauergemeinde nahm in der Pfarrkirche in Bad Endorf Abschied von Hubert Kristen. Pfarrer Josef Hartl und Gemeindereferentin Ursula Stacheder zelebrierten gemeinsam einen würdigen Trauergottesdienst. Die Urne und auch das Kreuz wurden von der Familie zu Grabe getragen. Vereine, darunter der Theaterverein Bad Endorf, der Rauchclub und der Krieger- und Veteranenverein, nahmen mit Fahnenabordnungen, Ansprache und Salutschießen von ihrem langjährigen Mitglied, Kameraden und Freund Abschied.amf