Erleichterung beim Kneipp-Verein Halfing

von Redaktion

Andreas Siemens kandidiert für den Vorsitz und rettet die wichtige Institution vor der Auflösung

Halfing – Die Jahreshauptversammlung des Kneipp-Vereins Halfing im Gasthaus Schildhauer stand kürzlich unter denkbar ungünstigen Vorzeichen, denn die Erste Vorsitzende Katharina Schuhbeck hatte im Vorfeld signalisiert, dass sie für dieses Amt nicht mehr zur Verfügung stehe. Alle Anfragen im Vorfeld nach einem potenziellen Nachfolger blieben erfolglos. So stellte sich die bange Frage, ob der Kneipp-Verein in Halfing überhaupt weitergeführt werden kann oder ob er aufgelöst werden muss.

Große Erleichterung dann bei der Jahreshauptversammlung im Beisein der Bürgermeisterin Regina Braun, als die bisherige Zweite Vorsitzende Hildegard Rieder-Aigner und ihr Mann Peter Rieder, selbst langjähriger und rühriger Vorsitzender, Andreas Siemens vorschlugen. Obwohl er bisher nie in einem Verein aktiv war oder ein Amt bekleidet hatte, erklärte er sich bereit, im Falle seiner Wahl den Vorsitz zu übernehmen, um diesen für Halfing so wichtigen Verein nicht untergehen zu lassen. Hatte er doch in der Vergangenheit selbst gerne die Angebote des Kneipp-Vereins in Anspruch genommen.

Dazu muss man wissen, dass das Programm weit über das sommerliche Wassertreten hinausgeht. Zahlreiche Präventionskurse von Sport über Gesundheit bis hin zu Kunst werden ganzjährig für Menschen aller Generationen angeboten. Andreas Siemens wurde nach einer kurzen Vorstellung als einziger Kandidat einstimmig per Handzeichen gewählt. Katharina Schuhbeck erklärte sich daraufhin bereit, den „Neuen“ als Zweite Vorsitzende mit ihrer großen Erfahrung zu unterstützen. Schatzmeisterin bleibt die Mitbegründerin Christa Dytkiewitz, Schriftführerin Marianne Huber und als Beiräte bleiben Monika Pfeiffer-Ganserer, Herta Freinecker und Barbara Huber im Amt.

Zum Abschluss der Versammlung verabschiedete Katharina Schuhbeck Doris Hoffmann als Beiratsmitglied und bedankte sich mit einem Blumenpräsent für die langjährige Mitarbeit. Als Nachfolgerin wurde Irene Schmid gewählt.

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