„Immer auf der Suche nach jungen Leuten“

von Redaktion

Bad Endorfer Gebirgsschützen zeigen bei Jahresversammlung die Pläne für die Zukunft auf

Bad Endorf – Die Gebirgsschützenkompanie traf sich kürzlich zu ihrer 42. Jahresversammlung im Hotel Kurfer Hof. Zuvor beteiligte sich die aktive Hauptmannschaft in Montur beim traditionellen Jahramt für die verstorbenen Schützen und Mitglieder in der Bad Endorfer Pfarrkirche, das von Pfarrer Konrad Kronast gestaltet wurde.

59 aktive und
141 passive Mitglieder

Josef Entfellner, der seit zwölf Jahren Hauptmann der Bad Endorfer Gebirgsschützen ist, war es ein großes Anliegen, dass das Vereinsleben nach den vielen Einschränkungen nicht zum Stillstand gekommen ist. Derzeit hat der Verein 59 aktive Schützen und 141 unterstützende Mitglieder. Das Durchschnittsalter liegt bei 51,65 Jahre, das schaut sogar ganz gut aus.

„Wir müssen aber immer auf der Suche nach passenden jungen Leuten sein, welche die Heimat und das Schützenbrauchtum pflegen wollen“, appellierte er an die Versammlung.

Leutnant Schriftführer Rainer Günthör verlas das Protokoll der letztjährigen Versammlung. Anerkennung bekam Oberleutnant Hermann Ruhland für die Rückschau der Veranstaltungen über das vergangene Schützenjahr. Leutnant Zahlmeister Hans Eder berichtete ausführlich über einen guten Stand der Kasse, die von Hans Steinbacher und Ludwig Linner geprüft wurde. Bei seinem Grußwort dankte Bürgermeister Alois Loferer von der Marktgemeinde Bad Endorf den Gebirgsschützen für ihren guttuenden Beitrag zur Orts-Gemeinschaft. Der Hauptmann bedankte sich bei Oberleutnant Hermann Ruhland und dem Zweiten Salutzugführer Johannes Seitz für das gut ausgerichtete Taferlbuamschießen.

Vorausschauend angesprochen wurde noch das 45. Wiedergründungsjubiläum im Jahr 2025. Darüber muss noch ausführlich beraten werden.

Zahlreiche Schützen und zwei Marketenderinnen wurden mit Orden am Blauen Band vom Bund der Bayerischen Gebirgsschützen und Kompaniemedaillen für außergewöhnliche Verdienste und die Kameradschaft zur Kompanie und dem Bayerischen Schützenwesen geehrt. Schießmeister Georg Murner zeigte sich erfreut, dass sich so viele Schützen an den monatlichen Übungsschießen beteiligen und berichtete, dass die Ring-Ergebnisse jedes Jahr besser werden. Er übernahm mit dem Zweiten Salutzugführer Johannes Seitz die Jahreswertung 2022 und übergab die Urkunden und die Goldenen Eicheln.

Wie Hauptmann Josef Entfellner in seinem Ausblick informierte, gibt es viele Gründe zum Ausrücken. Dazu gehören die Teilnahme am 40. Wiedergründungsjubiläum der Patenkompanie Bad Reichenhall am Samstag, 22. April, die Teilnahme beim Patronatstag in Gmund am Tegernsee am Sonntag, 7. Mai, in Kompaniestärke sowie die Mitgestaltung des Irmengardfestes am Sonntag, 16. Juli, auf Frauenchiemsee. Der Zelebrant ist dann Abt Mag. Gerhart Hafner vom Kloster Admont. „Hierzu“, so der Hauptmann, „haben wir eine lange und geschichtlich fundierte Verpflichtung. Die wollen wir ebenso erfüllen wie weitere Aufgaben, wie das Restaurieren von Wegekreuzen und Kapellen, sowie das Wahrnehmen von weiteren kirchlichen und weltlichen Terminen“.

Gemeinsame Sache
mit Patenkompanie

Die Beteiligung am 40. Gründungsjubiläum bei der Patenkompanie sei auch ein fester Ausrücktermin, so Entfellner weiter. Auch die gute Kameradschaft zu den Schützenkompanien Vomp in Tirol und der SK Meran wird mit einem Freundschaftsschießen und gegenseitigen Besuchen gepflegt.

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