Martina Rustige bleibt Vorsitzende

von Redaktion

Spielmannszug Stephanskirchen wählt Vorstand – Sorgen macht die Raumsituation

Stephanskirchen – Seit vielen Jahren verbindet der Spielmannszug Stephanskirchen mit seiner Musik aktive und passive Mitglieder in allen Altersstufen. Die Harmonie dieser Vereinsstruktur prägte auch die Jahresversammlung im Pfarrzentrum St. Georg Schloßberg.

Vorsitzende Martina Rustige berichtete von ihrer Arbeit und stellte ein Organigramm über die Aufgaben des Vorstands vor. Seit vielen Jahren leiden die Spielleute unter der beengten Raumsituation. Das Instrumentarium findet im Roten Schulhaus kaum Platz. Auch für die Probenarbeit fehlen geeignete Räume.

Übungen, Konzerte
und Auftritte

Der Zweite Vorsitzende Lukas Kotter übernahm den Bericht des verhinderten Musikalischen Leiters Franz Kotter. Es folgte der Rückblick auf ein ereignisreiches Jahr mit Übungswochenenden, Konzerten und Auftritten. Die Weiterentwicklung des umfangreichen Repertoires sowie die Integration des Spielmannszug-Nachwuchses seien im Mittelpunkt der Vereinsarbeit gestanden. Ein Wermutstropfen sei die Auflösung der Spielmannszugklasse gewesen. Aufgrund personeller Engpässe und fehlender finanzieller Unterstützung musste das bayernweit einzigartige Projekt nach einem vielversprechenden Start nun beendet werden. Der Höhepunkt des Vereinsjahres sei das Benefizkonzert „Einstimmung in den Advent“ gewesen, das erstmals ausschließlich mit den Musikgruppen des Spielmannszuges gestaltet worden sei. Der Erlös von 2000 Euro kam bedürftigen Gemeindebürgern zugute.

Für 2023 sind viele Aktionen wie eine offene Musikprobe oder das Herbstkonzert geplant. Mit Spannung wird die Uraufführung der Heubergsaga erwartet, die eigens für die Stephanskirchener Spielleute komponiert wurde. Neu ist die Kooperation der Drumband mit dem Spielmannszug Rosenheim, die ausgebaut werden soll. Auch Kotter sieht die Raumsituation als größte Baustelle des Vereins.

Kassenwartin Petra Albach gab einen Einblick in die Finanzen. Zahlreiche Spenden ermöglichten die Anschaffung neuer Instrumente. Besonderer Dank galt der Gemeinde Stephanskirchen für den großzügigen jährlichen Zuschuss. Die Kassenprüfer Karl Wenzel und Josef Wildburger bestätigten die vorbildliche Kassenführung, es folgte die einstimmige Entlastung des Vorstands.

Neuer Zweiter
Vorsitzender im Amt

Der Zweite Bürgermeister Robert Zehetmaier leitete die Neuwahlen des Vorstands, bei der es nur eine personelle Veränderung gab: Der Zweite Vorsitzende Lukas Kotter legte sein Amt nieder. Diese Aufgabe übernimmt der einstimmig gewählte Matthias Dimpflmeier. Die Wahl bestätigte Rustige als Vorsitzende mit überwältigender Mehrheit, Kassenwartin Petra Albach und Schriftführer Christian Sinnesbichler wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Die Kassenprüfung liegt weiterhin in den Händen von Josef Wildburger und Karl Wenzel.

Zahlreiche Ehrungen

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