Aschau – Die Initiatoren des neu gegründeten Geländeradsportvereins Aschau (GRV) luden zur ersten Informationsveranstaltung ein. Rund einhundert Mountainbiker folgten der Einladung nach Hohenaschau.
Die Vorsitzenden Christoph Bayer, Georg Blenk, Mario Mittermayer-Weinhandl, und Stephan Koch gaben einen Überblick über die Ziele des Vereins sowie über geplante Projekte. Im Fokus stand ein naturverträgliches Lenkungskonzept, nach dem Motto „Angebote statt Verbote“. Beispielsweise strebt der GRV ausgewiesene Trails für Biker an, um hochfrequentierte Wanderwege zu entlasten. Tabu seien Almwiesen und andere schützenswerte Areale.
„Wir zeigen Lösungen auf, wie ein verantwortungsvolles Miteinander im Einklang mit der Natur und sämtlichen Nutzergruppen gelingt. Unser Verein ist dafür die ideale Plattform. Der GRV-Aschau ist Impulsgeber und Ansprechpartner für Behörden und gleichzeitig das Sprachrohr der lokalen Mountainbike-Szene“, so Bayer. Mountainbiken erfreut sich einer immer größeren Beliebtheit, die Anzahl der Radler wächst stetig. Aus touristischer Sicht eine positive Entwicklung. Umso wichtiger sei es, die passenden Rahmenbedingungen zu schaffen. Dies könne laut Bayer unter anderem durch gezielte Aufklärung und eine entsprechende Beschilderung gelingen. „Besonders gefreut hat uns das überregionale Interesse am GRV-Aschau und am Mountainbikesport im Priental. Jedes neue Mitglied, egal ob jung oder alt, ist in unserem Verein herzlich willkommen“, ergänzte Mittermayer-Weinhandl.
Auf der aktuellen Agenda stehen den Vereinsvertretern zufolge ein Trailangebot am Haindorfer Berg sowie der Bau eines Pumptracks. Um sich zusätzlich der Öffentlichkeit zu präsentieren, organisiert der GRV den Glückshafen im Rahmen des Aschauer Marktes am Sonntag, 3. September.
Die Erlöse kommen Vereins-Projekten und der Jugendarbeit zugute. Mehr ist unter www.grv-aschau.de zu erfahren.